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So pariert Bild-Chef Kai Diekmann die Medienschelte von Christian Wulff im Spiegel

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Ex-Bundespräsident Christian Wulff rechnet in einem siebenseitigen Titel-Interview im aktuellen Spiegel mit den Medien ab. Wulff wirft u.a. der Bild-Zeitung vor, diese hätte ihn "zum Abschuss freigegeben". Bild-Chef Kai Diekmann nimmt dies zum Anlass, via Twitter Archivmaterial zu veröffentlichen um Wulffs Vorwürfe zu widerlegen. U.a. persönliche Briefe Wulffs.

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Eine Weihnachtskarte von Bundespräsident Wulff an Kai Diekmann. Mit handschriftlichem Dank „für manch guten Ratschlag“ und Gruß an die Gattin.

Eine überaus freundliche 100-Tage-Bilanz über Wulff von Hugo Müller-Vogg in der Bild. Im Spiegel-Interview sagte Wulff: „Einige Leitmedien hatten bereits während meiner Kandidatur und dann in den ersten hundert Tagen meiner Amtsführung eine Schablone für mich entworfen, in die alles hineingepackt wurde, was man nur finden konnte.“

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Wulff sagt im Spiegel-Interview, er sei von Bild für seinen Satz, der Islam gehöre auch zu Deutschland, getadelt worden. Diekmann hält diesen Kommentar von Rolf Kleine dagegen.

Da waren Wulff und Diekmann noch dicke. Wulff dankt dem „lieben Kai Diekmann“ für dessen persönliche Unterstützung im Umfeld der Wahl zum Bundespräsidenten. Im Spiegel berichtet Wulff dagegen, Springer-Chef Döpfner habe versucht, die Wahl des Bundespräsidenten mit einem Anruf beim damaligen FDP-Chef Philipp Rösler zu Gunsten von Joachim Gauck zu beeinflussen. Wulff: „Jeder kann seine Rückschlüsse aus diesem Anruf und seiner anschließenden Kommentierung in der Bild ziehen.“

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