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Kim Kardashian könnte 90 Millionen Dollar mit App machen

Kim Kardashian und ihre App
Kim Kardashian und ihre App

Kaum ist die Traumhochzeit des Jahres samt Flitterwochen vorbei, ruft im Hause Kardashian wieder das Geschäft. Und das findet 2014 natürlich nicht nur im TV, sondern auch im Internet statt. Die App "Kim Kardashian: Hollywood“, in der Nutzer der Doku-Soap-Darstellerin nacheifern können, ist ein Hit in Apples AppStore – die Aktie des Spiel-Anbieters Glu Mobile haussiert.

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Vielleicht hatte Kanye West doch recht. „Die Kardashians sind die bemerkenswertesten Leute unserer Zeit“, schwadronierte der Rap-Superstar in seiner zwanzigminütigen Hochzeitsrede Ende Mai. Seine neue Frau sei „der ideale Promi unser Zeit“.

Was als Liebeserklärung durchaus fragwürdig erscheint, ist in der realen Geschäftswelt kaum zu bestreiten. Kim Kardashian und ihr Familienclan haben mit ihrer permanenten Selbstinszenierung ein wahres Imperium erschaffen, das nach den nächsten Mittelzuflüssen strebt. Nach einem 50 Millionen Dollar-Porno, an dem allerdings vor allem Ex-Partner Ray J verdiente, und der Dauer-Doku-Soap „Keep up with the Kardashians“ ist nun Zahltag auf dem Smartphone.

Auf den Pfaden von Farmville, Mafia Wars: Mit In-App-Käufen zum großen Geld

Und zwar mit mit der App „Kim Kardashian: Hollywood“, die seit Ende June im AppStore verfügbar ist. Worum es geht? Um die Kim Kardashian-Version von Farmville, Mafia Wars oder anderen beliebten Online-Spielen, in den Nutzern ihre Zeit und ihr Geld mit In-App-Käufen verschwenden.

Konkret geht es um die große Sehnsucht, die viele „Keep up with the Kardashians“-Zuschauer umtreiben dürfte – nämlich ein Star zu werden. Spieler wandeln auf den Pfaden der Doku-Soap-Darstellerin und versuchen, als Model selbst berühmt zu werden. Über In-App-Käufe erlangt man Aufmerksamkeit, bekommt das schönere Model-Shooting, kauft sich virtuelle Juwelen oder unternimmt einen Smartphone-Trip nach Beverly Hills.

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Aktie von Spieleanbieter Glu Mobile verdoppelt sich

Der US-Blog Jezabel probierte die App aus verjubelte mal eben 494 Dollar für In-App-Käufe. „Ich weiß. Ich weiß! Ich bin so ein Schaaf“, klagt Redakteurin Tracie Morrissey ihr Leid. Weil das Spiel offenbar einen ähnlichen Suchtfaktor wie Browserspiele Farmville, Mafia Wars & Co aufweist, bescheinigen Analysten dem Spiele-Anbieters Glu Mobile ein tolles Geschäftsjahr.

Bis 200 Millionen Dollar könnte „Kim Kardashian: Hollywood“ im ersten Jahr einspielen, mutmaßt Analyst Douglas Creutz von Cowen & Co gegenüber Bloomberg. Anleger haben die Glu Mobile-Aktie entsprechend in den vergangenen Wochen höher und höher getrieben – das Papier hat sich seit Start der Kardashian-App auf 6,50 Dollar verdoppelt. „Es könnte unser größtes Spiel des Jahres werden“, räumt Glu Mobile-CEO Niccolo de Masi ein.

Davon würde „der ideale Promi unser Zeit“ entsprechend profitieren. Kim Kardashian soll mit 45 Prozent an den Umsätzen beteiligt sein – macht nach einfachsten Grundrechenarten enorme 90 Millionen Dollar mit einer einfachen App. Es wäre fraglos Kim Kardashians bislang größter Geschäftserfolg – ein Erfolg, den Ehemann Kanye West hatte kommen sehen…

 

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