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„Dann geht doch zum Schach“: B.Z. mit dem wütendsten Cover zum Gauchogate

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In der medialen Betrachtung des vermeintlichen Gauchogates geht es nur noch mit Ironie oder Wut. Für Letzteres entschied sich unter anderem die taz. Sie titelte mit einem Pro & Contra. Bei Springer scheint man dagegen auf Zinne. Wagner wettert in seiner Post gegen FAZ, Tagesspiegel und taz und die B.Z. liefert das wohl wütendste Cover zur Tanz-Posse rund um die Weltmeister.

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In seiner Morgenkolumne schreibt Franz Josef Wagner diesmal: „Es ist reine Bosheit, Euch als deutschnationale Sieger zu beschimpfen. Die taz, die FAZ taten es.“ Weiter heißt es: „Ich hasse die Leitartikler, diese Weltverbesserer, die in ihrem Zigarettenqualm um ihre Ideale ringen. Ich weiß nicht, ob sie jemals an der frischen Luft waren. Ich glaube, dass diese Typen nur Gift spritzen können. Sie suchen ihre Story und dann jubeln sie.“

Die taz reagiert dagegen mit Satire. In der „Wahrheit“ über das „Götzes Gauchogate“ heißt es: „‚Gauchogate‘ titelt nun die größte argentinische Zeitung La Vaca Loca, ‚Adolf Klose verhöhnt uns!‘ schreibt die Gaucho Times. Und der größte Fernsehsender des Landes Empanada-TV sendete eine dreistündige Sondersendung, bei der Aufnahmen Jogi Löws von der Trainerbank mit Hitlerreden unterlegt waren. Bei manchem deutschstämmigen Argentinier älteren Semesters stieß diese Sendung allerdings auf ungeteilte Begeisterung“.

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Auch die FAZ beschäftigt sich auf ihrer Titelseite mit dem Thema. Lahme Zeile dazu: „So geht Gaucho“.

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