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Düsseldorfer Familienunternehmen übernimmt Mehrheit an Weltbild

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Zentrale der Weltbild-Gruppe in Augsburg

Weltbild geht mehrheitlich an das Düsseldorfer Familienunternehmen Droege International Group AG. Das gab der Augsburger Verlag am Mittwoch bekannt. Die Gespräche mit der Münchner Beteiligungsgesellschaft Paragon seien gescheitert.

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Ein Kaufvertrag soll notariell bis Ende kommender Woche unterzeichnet werden, heißt es. Über die Inhalte sei man sich bereits einig, teilte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz mit. Ferner geht er davon aus, dass weniger als 50 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen.

Droege soll 60 Prozent der Anteile an Weltbild übernehmen, 40 Prozent bleiben stellvertretend für die Gläubiger bei Geiwitz. Der Gläubigerausschuss hat der Sanierung zugestimmt. Der Weltbild-Verlag wird in der Folge eine neue Geschäftsführung erhalten. Außerdem soll ein Beirat gebildet werden. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

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Die Verlagsgruppe Weltbild hatte am 10. Januar Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen gehört mehrheitlich den deutschen Bistümern. Die Gesellschafter wollten kein Geld mehr für die Sanierung ausgeben. 2013 hat Weltbild rund 100 Mio. Euro Verlust erwirtschaftet.

 

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