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Fast 20 Mio. sehen den Kampf um das Endspiel gegen Deutschland

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Wer wird am Sonntag das WM-Final gegen Deutschland bestreiten? Klar, dass angesichts dieser Fragestellung die Quoten des Halbfinals zwischen den Niederlanden und Argentinien in die Höhe schießen würden. Und genau so kam es: 19,52 Mio. sahen das erst im Elfmeterschießen entschiedene Match im Durchschnitt - die beste WM-Quote 2014 ohne deutsche Beteiligung.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Stärkste WM-Quote abseits des deutschen Teams

19,52 Mio. sahen das sehr zähe WM-Halbfinale zwischen den Niederlanden und Argentinien im Ersten – ein grandioser Marktanteil von 72,9%. Kein Spiel ohne deutsche Beteiligung erreichte bei der WM 2014 zuvor so viele Zuschauer. Die bisherige Bestleistung hielten auch die Holländer: Ihr Achtelfinale gegen Mexiko sahen vor fast 14 Tagen 17,22 Mio. im Ersten. Auch im jungen Publikum dominierte das Niederlande-Argentinien-Match das Quoten-Geschehen, erreichte mit 7,74 Mio. 14- bis 49-Jährigen ähnliche 71,2%. Vor dem Anpfiff gewann Das Erste ebenfalls klar gegen die Konkurrenz: 9,37 Mio. (38,8%) sahen die Vorberichte zwischen 20.15 Uhr und 22 Uhr, 7,41 Mio. (23,5%) dazwischen den „WM Club“.

2. Zehn Jahre altes „Traumschiff“ kann um 20.15 Uhr mithalten

Ab 22 Uhr hatten die ARD-Konkurrenten logischerweise keine Chance, gingen mit ihren Programmen weitgehend unter. So erzielte die „Kreuzfahrt ins Glück“ als stärkster 22-Uhr-Kontrahent beispielsweise mit 1,76 Mio. Zuschauern ganze 5,7%. Besser lief es für das ZDF aber vor 22 Uhr: Mit einem zehn Jahre alten „Traumschiff“ erreichte man 4,49 Mio. Leute – ein guter Marktanteil von 14,3%. Für die Privaten lief es schon um 20.15 Uhr miserabel: „Christopher Posch Spezial“ wollten gerade einmal 1,68 Mio. (5,6%) sehen, Sat.1-Film „Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe“ nur 1,55 Mio. (4,9%).

3. RTL-Doku-Soaps versagen auch im jungen Publikum komplett

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Nicht nur im Gesamtpublikum, auch in der jungen Zielgruppen blieb RTL am Mittwochabend weit unter dem Normalniveau. So sahen ganze 800.000 und 810.000 14- bis 49-Jährige „Christopher Posch Spezial“ und „Raus aus den Schulden“ – desaströse Marktanteile von 7,1% und 6,5%. Nur am Fußball lag das nicht, denn das Doku-Soap-Duo verlor sogar gegen „Die Wollnys“ von RTL II. Bei den für RTL offiziell relevanteren 14- bis 59-Jährigen kamen Posch und Zwegat auch nur auf 6,9% und 6,2%. Sat.1 erreichte bei 14-49 mit den „Männerherzen“ etwas weniger schlechte 7,7%, ProSieben kam mit „How I met your Mother“ um 20.15 Uhr auf solide 11,5%, die Wiederholungen aus der Serie fielen danach aber klar unter die 10%-Marke.

4. RTL II schlägt mit „Wollnys“ sogar RTL

So mies die Quoten bei RTL waren, so stark waren sie bei RTL II. 890.000 14- bis 49.-Jährige sahen dort ab 20.15 Uhr „Die Wollnys – Silvia allein zu Haus“ – ein Marktanteil von 8,0%. Geschlagen geben musste sich RTL II um 20.15 Uhr im jungen Publikum damit nur dem Ersten, ProSieben und Sat.1. Unter dem Soll blieben hingegen die Vox-Serien: „King & Maxwell“ schalteten 680.000 14- bis 49-Jährige (6,0%) ein, „Major Crimes“ danach nur 510.000 (4,0%). Auch bei RTL II lief es ab 21.15 Uhr längst nicht mehr so gut: Die „Teenie-Mütter“ erreichten ur 5,0%. Ähnlich die Zahlen bei kabel eins: 610.000 14- bis 49-Jährige fragten sich „Sind wir schon da?“ – 5,1%.

5. WDR punktet mit „beliebtesten Landschaften“

Stärkstes Prime-Time-Programm bei den kleineren Sendern war am Mittwoch die WDR-Ranking-Sendung „Die 15 beliebtesten Landschaften in Nordrhein-Westfalen“. Genau 1,00 Mio. sahen ab 20.15 Uhr zu – ein guter Marktanteil von 3,2%. Knapp dahinter folgt 3sat mit „Pretty Mama“ und tollen Werten von 960.000 und 3,1% – normal sind für 3sat 1,1%. Platz 1 bei den Pay-TV-Sendern geht an die Comedyserie „Two and a Half Men“: 130.000 und 120.000 sahen die beiden Folgen um 19.30 Uhr und 19.50 Uhr bei TNT Serie.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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