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Vom Geldgrab zum Abo-Hit? Pay-TV erlöst mehr als zwei Milliarden Euro

VPRT meldet neue Bestmarken und Rekordumsätze für das Bezahlfernsehen
VPRT meldet neue Bestmarken und Rekordumsätze für das Bezahlfernsehen

Pay-TV in Deutschland war das Geldgrab von Leo Kirch und Rupert Murdoch. Doch jetzt geht es aufwärts. Sagt der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Demnach seien die Umsätze aus Pay-TV- sowie Paid-VoD-Angeboten im vergangenen Jahr erstmals über zwei Milliarden Euro geklettert.

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Von 1,84 Milliarden Euro in 2012 auf 2,05 Milliarden Euro in 2013 seien die Umsätze gewachsen, das entspricht einem Zuwachs von 11,4 Prozent. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) liege sich der Umsatz bei 2,2 Milliarden Euro.

Grund für die höheren Erlöse seien steigende Abonnentenzahlen im „signifikanten“ Bereich. Da die Quellen, die zur Berechnung herangezogen wurden, sich 2012 änderten, ist die Vergleichbarkeit (siehe Grafik) nur bedingt gegeben.

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Im Vergleich zum Vorjahr sind die Abonnentenzahlen von Pay-TV- und bezahlten VoD-Angeboten in Deutschland um 6,7 Prozent von 6,0 Millionen auf 6,4 Millionen gestiegen. Aktuell erreichten 88 Pay-TV-Sender 10,2 Millionen Zuschauer in Deutschland. Eine Messung von Zuschauern im Netz ist noch nicht möglich.

Den neuen Rekordumsätzen stehen allerdings auch vergleichsweise hohe Investitionen gegenüber. Nach eigenen Schätzungen haben die Anbieter allein 2013 rund 800 Millionen Euro in ihr Programm investiert. Pay-TV-Sender wie Sky, die Bezahl-Angebote von ProSieben oder auch RTL hätten dabei rund 14.000 TV-Premieren ausgestrahlt.

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