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13,89 zu 12,34 Mio.: Niederlande schlägt Argentinien

ZDF-WM-Duo Oliver Welke und Oliver Kahn
ZDF-WM-Duo Oliver Welke und Oliver Kahn

Auch die beiden Samstags-Viertelfinals der Fußball-WM holten Top-Quoten. Mit 12,34 Mio. und 13,89 Mio. Zuschauern erreichten die beiden Matches Marktanteile von 57,2% und 58,3% und ließen der TV-Konkurrenz natürlich keine Chance. Stärkstes Nicht-Fußball- und Nicht-Nachrichten-Programm am Samstag: ARD-Krimi "Donna Leon".

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. WM macht ZDF glücklich und die Konkurrenz platt

Nur noch vier Spiele stehen aus: Die beiden Halbfinals, das Spiel um Platz 3 und das Finale. Die gute Nachricht für ARD und ZDF: Das deutsche Team wird auf jeden Fall noch zweimal antreten – einmal davon hoffentlich im Finale – und den beiden Sendern Traum-Quoten von 25 Mio. bis 30 Mio. oder sogar noch mehr bescheren. Am Samstag gab es in den beiden abschließenden Viertelfinals ohne deutsche Beteiligung andere Zuschauerzahlen. 12,34 Mio. sahen ab 18 Uhr Argentiniens knappen Sieg gegen Belgien, 13,89 Mio. ab 22 Uhr den Sieg im Elfmeterschießen der Niederlande gegen Costa Rica. Auch wenn die beiden Matches damit bei Weitem nicht an die Quoten der deutschen Spiele heran kamen – sie erreichten dennoch monströse Marktanteile von 57,2% und 58,3%.

2. „Donna Leon“ gewinnt den Kampf der ZDF-Konkurrenten

Da das 18-Uhr-Spiel nicht in die Verlängerung ging, hatten die anderen Sender zumindest zwischen 20.15 Uhr und 22 Uhr eine Chance auf gute Zahlen. Genutzt hat diese Chance vor allem Das Erste: 4,52 Mio. sahen dort ab 20.15 Uhr den sechs Jahre alten Krimi „Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima“ – ein toller Marktanteil von 17,0%. An das ZDF kam der Film aber nicht heran – dort sahen um 20.35 Uhr z.B. 6,05 Mio. die Reportage „Deutschland feiert Fußball“. Auch gegen das zweite Spiel holte Das Erste die beste Quote: 2,19 Mio. Seher reichten „Mankells Wallander“ ab 21.45 Uhr aber nur noch für 8,1%.

3. Spielfilme der Privaten bleiben blass

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Nicht genutzt haben die 20.15-Uhr-Chance die großen Privatsender: RTL, Sat.1 und ProSieben blieben mit ihren Hollywood-Wiederholungen klar unter dem Soll. So sahen je 1,48 Mio. Leute „Mr. Poppers Pinguine“ bei Sat.1 und „The Lazarus Project“ bei ProSieben, der Marktanteil von 5,5% ist für Sat.1 eine Enttäuschung, für ProSieben zumindest ein solides Ergebnis. RTL blieb mit „Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme“ sogar dahinter: Ganze 1,10 Mio. (4,1%) sahen zu. Im jungen Publikum setzte sich „The Lazarus Project“ mit 830.000 14- bis 49-Jährigen (9,1%) durch, „Mr. Poppers Pinguine“ erreichten nur 7,8%, „Chuck und Larry“ miserable 7,1%.

4. „Navy CIS“ hält sich um 21.15 Uhr ordentlich, RTL II geht mit „French Kiss“ unter

Stärkstes Programm der zweiten Privat-TV-Liga war die kabel-eins-Serie „Navy CIS“. 1,23 Mio. schalteten sie um 21.15 Uhr ein, darunter 610.000 14- bis 49-Jährige. Insbesondere der Marktanteil von 6,3% im jungen Publikum ist ein ordentliches Ergebnis. Um 20.15 Uhr erreichte eine weitere „Navy CIS“-Folge 5,2%, um 22.15 Uhr eine dritte gegen den Fußball immerhin 5,0%. Vox blieb mit der „großen Samstags-Dokumentation“ zum Thema „Wolkenkratzer Burj Khalifa – Leben im höchsten Gebäude der Welt“ und 490.000 14- bis 49-Jährigen bei 5,2% hängen, RTL II mit „French Kiss“ und 330.000 bei schwachen 3,5%.

5. BR und mdr stark mit Heimatfilm und Schlager-Show

Bei den kleineren Sendern taten sich um 20.15 Uhr einige mit überdurchschnittlichen Zahlen hervor, vor allem das Bayerische Fernsehen und das mdr Fernsehen. Im BR sahen 940.000 den fast 60 Jahre alten Heimatfilm „Wenn die Alpenrosen blühen“ – ein grandioser Marktanteil von 3,5% und Platz 43 in den Samstags-Charts. 870.000 Leute entschieden sich für „Das Sommerfest am See“ beim mdr – ein ebenso grandioser Marktanteil von 3,3%. Stärkstes Pay-TV-Programm war am Samstag erwartungsgemäß das Qualifying der Formel 1 in Silverstone: 130.000 Fans reichten um 13.55 Uhr für 1,3%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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