Anzeige

„Löw: Der Chris Isaak der Weltmeisterschaft“ – Medien über #USAGER

Klinsmann-Mueller.jpg

Deutschland zieht als Sieger der Gruppe G ins Achtelfinale ein. Die Presse feiert "Regen-Gott" Thomas Müller, der den 0:1 Siegestreffer schoss. Trotz der Begeisterung über den Einzug in die K.o.-Runden, bemängeln deutsche Medien allerdings die Qualität des gestrigen Spiels. Die Pressestimmen:

Anzeige
Anzeige

01-bildAuf ihrer Titelseite von Freitag feiert die Bildzeitung: „Müller, du Regen-Gott!“. Und kritisiert: „Aber der Titel bleibt so noch ein feuchter Traum, Jogi…“. Als Erklärung liefert Bild: „Nach Ballgewinnen brauchen wir einfach noch zu lange, um Offensivaktionen einzuleiten. So lassen wir dem Gegner immer wieder genug Zeit, sich hinten zu ordnen. So lässt sich eine ansonsten kompakte Defensive nicht aushebeln.“ (…) „Vor allem die so passsicheren Bayern-Stars Philipp Lahm und Toni Kroos zögern zu oft, wenn es um einen mutigen Pass in die Tiefe geht. Sie spielen zu oft quer. Das macht unser Spiel langsam. Aber wir brauchen Überraschungsmomente.“ Und: „Von Mesut Özil kam erneut zu wenig über rechts. Wie er zog aber auch Lukas Podolski zu oft nach innen, hielt zu wenig seine Position auf außen. Die Torgefahr, die durch Angriffe über das Flügelspiel entstand, war daher überschaubar.“


11 Freunde nahm Jogi Löw während es Spiels genauer unter die Lupe: „Joachim Löw: Der Chris Isaak der Weltmeisterschaft. Während Deutschland die USA mit 1:0 nass machte, schaute die Welt gebannt auf den atemberaubenden Wet-Look des Bundestrainers.“

Der Kicker meint: „Im Duell der ehemaligen Trainer-Kollegen spielte die Löw-Truppe ihre technische und spielerische Überlegenheit gegenüber den „Klinsmännern“ aus und wurde nach Müllers viertem Turniertor – mit Ausnahme der Nachspielzeit – nicht mehr richtig gefordert.“

Die Tageszeitung„So sehen Sieger aus: spielbestimmend, aber ohne Glanz. Die Deutsche Mannschaft schlägt das Team von Jürgen Klinsmann im Regen von Recife mit 1:0.“

Das Hamburger Abendblatt feiert Thomas Müller: „Es müllert wieder! Im Dauerregen von Recife hat Deutschlands WM-Bomber Joachim Löw und die Nationalelf im Duell mit Jürgen Klinsmann ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft geschossen.“

MoPo-Berliner-Kurier

Anzeige

Spiegel Online: „Kein Rückschlag, kein zweites Gijón und keine Überraschung. Dafür aber eine Freundschaft, die weiter Bestand hat.“ … „Die Deutschen dominierten die Partie, von einem befürchteten zweiten Gijón konnte keine Rede sein. Portugal und Ghana hatten befürchtet, Deutschland und die USA würden einen Nichtangriffspakt schließen und Remis spielen.“

Sportschau.de: „Die Bedingungen waren schwierig in Recife. Der stundenlange Dauerregen vor und während der Partie hatte den Boden aufgeweicht und ließ ein technisch anspruchsvolles Spiel nicht zu. Dennoch begann die deutsche Mannschaft schwungvoll.“

Welt-kompakt-Express

Nicht wirklich begeistert zeigt sich Zeit Online: „Deutschland probierte es zumindest am Anfang noch mit zaghaften Angriffen, zog sich dann aber auch lieber zurück und kontrollierte das Geschehen. Die USA versuchten es bis auf wenige Ausnahmen erst gar nicht in der Offensive. Und so war es dann ein Spiel mit nur einem einzigen echten Highlight: Müller, wer sonst, besorgte den einzigen Treffer und schloss mit Neymar und Messi in der Torschützenliste auf. Der Rest des Spiels war so spannend wie Badekappen-Shopping.“   

Noch mehr Titelseiten finden Sie in unserer Zeitungsgalerie.

 

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*