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Gericht urteilt: Warsteiner ist trotz Klitschko nicht „vitalisierend“

Trotz Klitschko nicht „vitalisierend“: Warsteiner Alkoholfrei. Foto: Screenshot Warsteiner-Werbespot
Trotz Klitschko nicht "vitalisierend": Warsteiner Alkoholfrei. Foto: Screenshot Warsteiner-Werbespot

Schade um das Wortspiel: Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass die Brauerei Warsteiner ihr alkoholfreies Bier nicht als "vitalisierend" bewerben darf. Der Bier-Hersteller hatte für das kühle Blonde die Boxer Vitali und seinen Bruder Wladimir Klitschko als Testimonials engagiert.

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Die Richter sahen in der Reklame einen Verstoß einer Richtlinie der Europäischen Union, weil dem Begriff „keine spezielle gesundheitsbezogene Angabe“ beigefügt war.

Gegen Warsteiner hatte ein in München ansässiger Verein auf Unterlassung geklagt. Die Bierwerbung ist aus dem vergangenen Jahr und fand auch den Rückenetiketten sowie Sechser-Pack-Verpackungen statt. Der Verein sei der Meinung, das Adjektiv bringe dem Verbraucher eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zum Ausdruck. So werde auch suggeriert, dass der Genuss alkoholfreien Bieres gesundheitsfördernd sei.

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Das Oberlandesgericht entschied demnach gegen das Urteil aus erster Instanz in Arnsberg. Für die Brauerei besteht die Möglichkeit in Revision zu gehen. Solange ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

 

 

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Alle Kommentare

  1. Hm, dass Vitali Klitschko seinem Bruder das Getränk als „VITALI-sierend“ anpreist und nichts von Wladimi-sierend beworben wird, gibt den Richtern nicht zu denken? Dass das Zeug bzw. die Aussage überhaupt von jemandem im ursprünglichen Wortsinn verstanden werden könnte, lässt mich den Kopf schütteln.

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