Rund 300 Mitarbeiter betroffen: Springer organisiert Kundenservice neu

Der Verlagssitz des Axel Springer Konzerns in Berlin
Der Verlagssitz des Axel Springer Konzerns in Berlin

Der Kundenservice von Axel Springer könnte zu den großen Verlierern des Funke/Springer-Deals werden. Wie Springer am heutigen Montag bekannt gab, soll die Verlags-Tochter AS Direkt zum einen von Hamburg nach Berlin ziehen. Zum anderen sollen Teile der Aufgaben an einen externen Dienstleister vergeben werden. Von diesen Umbau-Arbeiten sind bis zu 300 Mitarbeiter betroffen.

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Über die genau Anzahl der Beschäftigte bei AS Direkt will der Verlag keine Angaben machen. Dem Vernehmen nach liegt diese allerdings bei um die 300. Bislang wurde das gesamte Customer Care Management in der Hansestadt abgewickelt. Im Zuge des Verkaufs der meisten Verlagsaktivitäten in Hamburg (Hamburger Abendblatt, Bild der Frau, TV Digital, Hörzu) an die Funke-Gruppe, hat sich das Medienunternehmen nun entschieden, den übrig gebliebenen Kundenservice nach Berlin zu ziehen.

Funke selbst zieht zudem den Kundenservice der neuen Titel in seine eigenen, bereits bestehenden, Call-Center.

„Ab Anfang 2015 konzentriert sich AS Direkt ausschließlich auf die für die Axel-Springer-Marken besonders wichtigen Kernaufgaben und führt diese näher an Bild, Welt, und die Zeitschriften heran“, heißt es in einer Springer-Mitteilung. Neben der Kundenbetreuung der digitalen Bezahlangebote soll dies unter anderem „individuelle und komplexe Kundenanliegen“ betreffen. Andere Aufgaben, wie Adressänderungen oder Urlaubsunterbrechungen sollen künftig externe Dienstleister übernehmen.

Ein Teil der Mitarbeiter soll also nach Berlin ziehen. Für andere soll ein neuer Job im Unternehmen gesucht werden und für eine dritte Gruppe will der Konzern sich um „sozialverträgliche Lösungen bemühen“.

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