„heute journal“-Anchor Claus Kleber: mit vier Tweets zum Twitter-Gott

Claus Kleber hat das Twittern begonnen. Und wie!
Claus Kleber hat das Twittern begonnen. Und wie!

Moderator des "heute journal" zu sein ist schon ein höllisch toller Top-Job beim ZDF. Newsanchor Claus Kleber hat Gelegenheit, mal eben zwischen zwei Moderationen im Airbus A 380 nach New York zu jetten, um die Vielleicht-bald-Präsidentenkandidatin und frisch gebackene Autobiografin Hillary Clinton zu interviewen. Kleber nimmt den Trip zum Anlass, seinen Einstand bei Twitter zu geben. Und wie! Seine ersten Tweets von der Reise sind so unterhaltsam, dass man noch nicht einmal laut "Beitragsverschwendung" rufen möchte.

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Claus Kleber und Twitter – da haben sich zwei gefunden. Klebers abgehackter Telegrammstil passt perfekt zum 140-Zeichen-Dienst Twitter, wie schon die ersten Tweets eindrucksvoll belegen:

In weniger als 140 Zeichen maximale Info plus Atmo. Das soll dem Kleber erstmal einer nachmachen! Und dann diese Ein-Wort-Sätze. „Interview.“ „Hillary Clinton. „Gespannt.“ Stakkato. Haiku. Genialo.

Dann der erste Real Life Check. Klebers Maschine hat Verspätung. Und dabei ist das alles doch so verdammt eng getaktet. Klebers Zen-mäßiger Twitter-Kommentar: „Nie gut. Heute teuflisch.“

Ein genialer Tweet jagt den nächsten. Für Claus Kleber ist Twitter das Medium der Wahl. Auch das Profilfoto ist spitze gewählt. Knopf im Ohr, Mikro in der Hand. Allzeit bereit. Kein Lackaffen-Studiobild im Autogrammkartenstil. Kleber ist total authentisch und superedgy. Kaum macht er es sich im Flieger bequem, startet er die interaktive Interview-Vorbereitung via Social Media. Der geborene Twitter-Fuchs Kleber schreibt natürlich nicht „Interview“, wäre viel zu lang. Kleber schreibt: „Intvu“. Oder im ganzen Satz: „Intvu ist Konflikt“. Ein Satz, würdig für eine Grimme-Nominierung.

Endlich geht es los. Ein Ritt auf der virtuellen Rasierklinge. Wenn die Penner bei der Immigration Dampf machen, kann es klappen it dem Intvu. „Sonst: Hölle“.

Wir sind schon jetzt Riesenfans von Claus Kleber bei Twitter. Bitte unbedingt weitermachen, lieber Herr Kleber! Sonst: doof. Und wenn ihr Hillary-Interview dann auch nur halb so frisch und frech wird wie das Making-of bei Twitter, dann sind wir für einen Moment die glücklichsten Rundfunkbeitragszahler. Wir drücken die Daumen!

 

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