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Anstoß im Web: die WM-Specials der Online-Medien

Vom Phrasendrescher bis zur virtuellen Tribüne: Online-Medien sind bereit für die WM.
Vom Phrasendrescher bis zur virtuellen Tribüne: Online-Medien sind bereit für die WM.

Nur noch wenige Stunden bis zum Anstoß zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Nicht nur die Gastgeber und die Nationalmannschaften bereiten sich auf das Sportspektakel vor. Auch die Medien laufen mit zahlreichen WM-Specials auf. MEEDIA stellt einige interessante und nützliche Projekte vor.

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Keine Ahnung von Fußball haben, aber trotzdem mitreden wollen? Für dieses Tool hätten Sportjournalisten ein Vermögen ins Phrasenschwein werfen müssen. Laien können mit dem (Ph)rasendrescher von Spiegel Online zumindest scheinbar zum Experten werden. Der Sprücheklopfer in Form eines Spielautomaten spuckt bei Betätigung eine Phrase nach der anderen heraus. Um zu wissen, in welchen Situationen der Spruch passt, erklärt das Tool gleichzeitig den Zusammenhang.

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Während der Phrasendrescher als einfallsreiche und kreative Idee durchgeht, wirkt „Der Abstauber“ hingegen genauso skurril wie ideenmäßig ausgelutscht. Was vor wenigen Jahren international noch der Krake Paul war, ist bei dieser WM für Spiegel Online ein Staubsauger-Roboter. Das Gerät mit dem aufgeklebten Smiley soll im Voraus die Ergebnisse der Spiele orakeln… Fürs Erföffnungsspiel Brasilien gegen Kroatien, sind die Männer von der Copa Cabana als Gewinner auserwählt worden. Vielleicht wird die Staubsauger-Idee ja von Bedeutung, wenn der Abstauber öfter mal richtig liegt.

Als relevant und wirklich lobenswert erweist sich „Die Vermessung des deutschen WM-Fußballs“. In bisher drei Teilen informiert das sich noch fortschreibende Storytelling-Projekt das Erfolgs-Rezept deutscher Nationalmannschaften, analysiert die Taktik der deutschen Weltmeister ’47 und ’90 und benennt „die Jahrhundertelf“. Diese Aufstellung ist wirklich überraschend.

Wie es um die Aufstellung der diesjährigen WM steht, damit hat sich die Berliner Morgenpost auseinandergesetzt. Dort haben die Redakteure ein Mosaik aus Porträts aller 736 WM-Kicker zusammengesetzt. Hinter jedem kleinen Bildchen verbergen sich Informationen über den jeweiligen Spieler. Die Reihenfolge der Auflistung lässt sich sogar sortieren. So ordnet die Karte ein, welcher Star der älteste oder größte ist.

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Bei Springer setzt man für die WM auf Bewegtbild. Dazu hat der Konzern für Bild Online Rechte erworben, die Spiel-Highlights in Clips zu präsentieren. 45 Minuten nach Abpfiff können die Berichte über sämtliche Geräte abgerufen werden. Zur WM produziert die Redaktion auch eigene Inhalte. Im „WM-Talk“ empfangen die Redakteure prominente Gäste wie Lothar Matthäus, Toni Schumacher, Marcell Jansen oder Reiner „Calli“ Calmund. Das Format ist 14 Mal geplant und soll ab mittags zu sehen sein. Die erste Sendung ist bereits online, die zweite folgt kommende Woche Dienstag. Ein weiteres Format stellt die Online-Ausgabe morgens zur Verfügung. In einer News-Sendung finden Schalten zu den WM-Reportern in Brasilien statt. Dort wird auch Hummels-Freundin Cathy Fischer zu sehen sein, die als Styling-Expertin fungiert.

Das ZDF hat seine Web-Tribüne für die Weltmeisterschaft erweitert und bietet auf einer Seite eine Sammlung von Netzfundstücken, wie Fotos von den Kickerstars, besondere Tweets oder Postings des DFB-Teams. Eine Karte zeigt in Echtzeit die internationalen Twitter-Aktivitäten zur WM.

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Währen der Spiele bietet das ZDF mit seinem „Taktik-Blick zudem ein sinnvolles Second-Screen-Tool. Dort können Zuschauer die TV-Übertragung mit weiteren Kameraeinstellungen, wie beispielsweise einer Hintertorkamera, ergänzen. Dabei ließen sich die Veränderungen in der taktischen Aufstellung besser erkennen und Spielsituationen mehrmals anschauen.

Online-Medien nutzen Social Media. Eine offizielle Kooperation mit Facebook hat CNN.com gestartet. Gemeinsam haben die Unternehmen CNN Facebook Pulse initiiert, ein digitales, interaktives Dashboard, das Debatten rund um die Weltmeisterschaft einfängt und kanalisiert. Fans können so aktuelle Themen verfolgen, Trends erforschen und Entwicklungen anhand von Stimmungsanalysen nachvollziehen.

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Die sozialen Medien wollen in diesem Jahr aber auch selbst im Informationsbereich mitmischen. So laufen Facebook, Twitter und Google zur WM auf.

 

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