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WDR weist Kachelmann-Kritik zurück, will aber aufarbeiten

Jörg Kachelmann (l.) wetter gegen WDR-Intendant Tom Buhrow
Jörg Kachelmann (l.) wetter gegen WDR-Intendant Tom Buhrow

Nachdem bei den schweren Unwettern in NRW mehrere Menschen ums Leben kamen, hat Ex-ARD-Wetterexperte Jörg Kachelmann schwere Vorwürfe gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) erhoben. Die Anstalt, bzw. ihr Intendant Tom Buhrow, trage Mitverantwortung, weil sie nicht rechtzeitig informiert hätte. Der WDR hat die Kritik nun zurückgewiesen.

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In einer Stellungnahme listet die größte der neun öffentlich-rechtlichen Anstalten auf, wann die Redaktionen zum ersten Mal auf die gefährliche Gewitterfront an Pfingstmontag hingewiesen hatten. „Fakt ist: Der WDR hat am Pfingstmontag ab 6 Uhr morgens durchgehend Unwetterwarnungen und Schlechtwetterprognosen gemeldet“, so die Anstalt. „Die Unwetterwarnungen, die WDR-Radios vom Deutschen Wetterdienst vorlagen, haben wir wie üblich in allen Nachrichtensendungen übernommen. Ab dem Vormittag war auf WDR.de eine Unwetterwarnung.“ In der Mittagszeit habe es zudem einen Unwetterhinweis via Twitter gegeben, auch im Videotext sei informiert worden. 

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Dennoch zeigt sich der WDR auch aufklärungsbereit. Es werde nachgearbeitet, was in Zukunft verbessert werden kann. Dies geschehe aber, „wie nach jedem Katastrophen- oder Kriseneinsatz“.

 

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