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Revanche: Kachelmann will als Gerichtsreporter zum Schwarzer-Prozess

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Das wäre eine besondere Art der Rache: Während des Vergewaltigungsprozesses gegen Jörg Kachelmann trat Alice Schwarzer als Gerichtsreporterin der Bild auf. Während des Prozesses entwickelte sie sich zu einer Art Gegenspielerin von Kachelmann. Drei jahre später hat die 71-jährige Ärger mit der Steuer - und Kachelmann bietet sich Medien via Twitter nun selbst als Gerichtsberichterstatter an.

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In einer Vorabmeldung hat der Focus am heutigen Freitag berichtet, dass die Steueraffäre um Schwarzer weitergehe. So sollen Steuerfahnder am 20. Mai die Wohnung der 71-Jährigen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durchsucht haben. Die Frauenrechtlerin hatte 2013 dem Fiskus ein Geheimkonto in der Schweiz offenbart und sich selbst angezeigt.

Diese Selbstanzeige könnte allerdings unvollständig sein. Anfang des Jahres hatte sich Schwarzer sehr darüber beschwert, dass ihr Steuerfall publik wurde. Sie vermutete dahinter eine Kampagne wegen ihres Kampfes gegen die Prostitution.

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Doch wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Den gibt es vor allen in Zeiten von Twitter frei Haus. Kachelmann reagierte auf die Focus-Meldung sehr schnell. Er twitterte: „Ich habe 2010 gelernt, dass sich jeder Idiot Gerichtsberichterstatter nennen darf. Also auch ich. Für wen darf ich zum #Schwarzer-Prozess?“

Nach dem Freispruch für den ehemaligen TV-Moderator schrieb Schwarzer, der Rechtsstaat habe „Schaden genommen“.

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