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PR- und Vermarktungs-Attacke: 42 Mio. Haushalte bekommen Bild zur WM

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Nach der Bild für alle und der Wahl-Bild kommt am morgigen Freitag die Bild zur WM: Wie bereits ihre Vorgänger wird sie an alle Haushalte, die kein entsprechendes Hinweisschild an ihren Briefkasten kleben, verteilt. Insgesamt stellt die Deutsche Post rund 42 Millionen Exemplare der 16-seitigen Sonderausgabe zu.

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Inhaltlich scheint die Ausgabe wenig Überraschendes zu bieten. Franz Beckenbauer, Bundespräsident Joachim Gauck und Pelé äußern sich als Gastautoren zur Fußballweltmeisterschaft. Zudem gibt es ein Interview mit Philipp Lahm. Tatsächlich könnte die Ausgabe darunter leiden, dass im Vorfeld des Turniers eigentlich schon alles zur WM gesagt ist. Es wird langsam Zeit, dass der Ball rollt.

Allerdings haben diese Sonderausgaben längst weniger die Aufgabe inhaltlich zu punkten. Sie sind ein mächtiges PR- und Vermarktungs-Instrument. Mit den Anzeigen, mit denen theoretisch fast alle deutschen Haushalte erreicht werden, verdienen die Berliner viel Geld. Allein eine halbseitige Anzeige schlägt mit 2,2 Millionen Euro zu buche. Die Werbeplätze auf der Titelseite versteigerte der Verlag extra. Wie auf den Bild zu sehen werben sowohl die Deutsche Bank wie auch der WhatsApp-Tarif auf der ersten Seite. Zudem ist jede Ausgabe auch eine Werbe-Postwurfsendung in eigener Sache.

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Die Stammleser müssen allerdings nicht erst auf den Postboten warten, bis sie eine Bild in der Hand halten. Neben der Sonderausgabe wird es auch die ganz normale, reguläre Ausgabe im freien Verkauf geben.

Die nächste Sonderausgabe ist offenbar schon in Planung. Im November soll zum Jubiläum des Mauerfalls eine weitere Massen-Bild folgen.

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