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Blutiges Rinderherz: Adidas versteht Aufregung um Kampagne nicht

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Seit dem gestrigen Nachmittag kämpft Adidas mit einem Shitstorm. Auslöser der massiven Netz-Kritik ist eine Bilder-Serie mit Star-Kickern wie Arjen Robben oder Lukas Podolski, die ein blutiges Rinderherz von sich weghalten. Jetzt äußert sich der Sportartikel-Hersteller und zeigt wenig Verständnis für die Aufregung.

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„Das Herz wurde regulär in einem Metzgerei-Fachgeschäft gekauft und war für Kunden im Laden erhältlich“, zitiert Spiegel Online einen Sprecher. Durch die echten Herzen werde die Kampagne besonders authentisch: „Wir wollten die Bilder so kraftvoll wie möglich gestalten, um die Leidenschaft der Spieler für die Weltmeisterschaft zu unterstreichen.“

Äußerst kraftvoll wurden die Bilder tatsächlich umgesetzt. Für viele allerdings zu blutig und brutal. So heißt es unter anderem auf der Facebook-Seite von Adidas: „Ich sehe tote Herzen von ermordeten, gequälten Tieren! Und was ist daran jetzt bitte sportlich?“ Neben vielen Nutzern haben sich längst auch einige Tierschutzorganisationen beschwert.

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podolski

Das Motiv gibt es mit Lukas Podolski, Bayern-Star Arjen Robben, dem Brasilianer Dani Alves, Diego Costa (Spanien), Nani (Portugal), Daniele de Rossi (Italien) und Steven Gerrard (England). Die Bilder-Serie ist Teil der globalen „All In Or Nothing“-Kampagne, für die TBWA/Chiat/Day (Los Angeles) verantwortlich ist.

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