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Auch ohne Merkel: „WWM“-Promi-Special mit bester Quote seit 2011

Das „Wer wird Millionär?“-Prominenten-Special mit Christoph Daum, den Geissens, Wolfgang Bosbach und Waldemar Hartmann
Das "Wer wird Millionär?"-Prominenten-Special mit Christoph Daum, den Geissens, Wolfgang Bosbach und Waldemar Hartmann

Eine gewisse Produktenttäuschung war das schon: Nachdem die Bild Angela Merkel als Telefonjoker für Wolfgang Bosbach angekündigt hatte, war nur die Mailbox der Kanzlerin dran. Grandiose Zuschauerzahlen gab es dennoch: 7,67 Mio. sahen bei RTL zu - mehr waren es bei einem "Prominenten-Special" zuletzt im November 2011.

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vHier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Stärkstes „Wer wird Millionär?“-Prominenten-Special seit 2011

Die 7,67 Mio. Quizfreunde, die am Montagabend zusahen, wie Waldemar Hartmann, Wolfgang Bosbach, Christoph Daum und Die Geissens jeweils 125.000 für einen guten Zweck gewannen, entsprachen einem Marktanteil von grandiosen 27,4%. Zuletzt hatten die Promi-Specials keine 7 Mio. Zuschauer mehr erreicht, vor genau zwei Jahren waren es ebenfalls 7,67 Mio., mehr als nun waren es im November 2011 mit damals 8,82 Mio. An die Zahlen der ersten Jahre, als 10 Mio. und mehr bei den Promi-Specials an der Tagesordnung standen, kommt das Quiz seit langer Zeit nicht mehr heran. Auch im jüngeren Publikum lief es für die Show am Montag grandios: 4,10 Mio. 14- bis 59-Jährige entsprachen 25,9%, 2,76 Mio. 14- bis 49-Jährige 26,1%. Wie viele der 7,67 Mio. enttäuscht waren, weil die Kanzlerin doch nicht mitspielte, ist nicht übermittelt.

2. „Der letzte Bulle“ verabschiedet sich mit stabil guten Zahlen

Schärfster direkter Konkurrent in der jungen Zielgruppe war am Montag die Sat.1-Serie „Der letzte Bulle“. Die beiden vorerst finalen Episoden lockten 1,42 Mio. und 1,65 Mio. 14- bis 49-Jährige – 13,2% und 13,9%. Für Sat.1 sind das gute Zahlen, herausragend sind sie nicht. Bei den 14- bis 59-Jährigen sahen 2,28 Mio. und 2,62 Mio. zu – 14,1% und 14,9%. ProSieben kam mit den „Simpsons“ in der Zielgruppe 14-49 unterdessen auf nur 7,9% und 9,0%, mit „The Big Bang Theory“ danach auf 9,4% und 11,6%, der Circus Halligalli“ floppte mit 660.000 14- bis 49-Jährigen und 7,6%.

3. ARD und ZDF bleiben blass gegen das Jauch-Quiz

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Keine Chance auf gute Zahlen hatten Das Erste und das ZDF am Montagabend. Den ZDF-Film „Die Tote im Moorwald“ sahen 3,62 Mio. Leute, also weniger als die Hälfte des „Wer wird Millionär?“-Publikums. Der Marktanteil lag immerhin bei 11,9%, in den Tages-Charts landete man damit aber hinter der 21.15-Uhr-Folge des „letzten Bullen“. Das Erste lockte mit der Doku „Mythos Kongo“ 2,94 Mio. Seher (10,0%), „Hart aber fair“ wollten danach nur 2,36 Mio. (7,7%) sehen.

4. Solides „Grimm“ schlägt „Demolition Man“ und „Traummann“

Die Nummer 1 der zweiten Privat-TV-Liga hieß in der Prime Time „Grimm“. Die Vox-Serie lockte 1,28 Mio. (20.15 Uhr), bzw. 1,49 Mio. (21.15 Uhr) Leute an, bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 780.000 und 870.000 Zuschauer soliden Marktanteilen von jeweils 7,3%. Vor RTL II setzte sich auch noch kabel eins: Den oft wiederholten „Demolition Man“ schalteten diesmal 1,15 Mio., bzw. 700.000 14- bis 49-Jährige (6,3%) ein. RTL IIs „Traummann“ wollten 1,01 Mio., bzw. 630.0001 4- bis 49-Jährige sehen – ein allenfalls solider Marktanteil von 5,9%.

5. zdf_neo: „Inspector Barnaby“ schlägt RTL II

Top-Prime-Time-Programm der kleineren Sender war wie so oft an Montagen die zdf_neo-Krimireihe „Inspector Barnaby“. 1,07 Mio. sahen ab 21.50 Uhr zu – ein grandioser Marktanteil von 4,4%, mit dem man sogar Sender wie RTL II im Abendprogramm schlug. Ein weiterer Film der Reihe kam vorher um 20.15 Uhr auf 950.000 Zuschauer und 3,1%. Das SWR Fernsehen punktete unterdessen mit der „göttlichen Sophie“ (900.000 / 3,0%), das NDR Fernsehen mit dem „großen Urlaubscheck: Kreta“ (900.000 / 2,9%). Stärkstes Pay-TV-Programm war die 13th-Street-Serie „Criminal Minds“, die um 21 Uhr 120.000 Leute (0,4%) einschalteten.

Achtung: Ab sofort finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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