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14 Mio. weniger als 2013: 7,44 Mio. sehen Champions-League-Finale

Champions-League-Finale: Real Madrid gewann gegen Atlético Madrid
Champions-League-Finale: Real Madrid gewann gegen Atlético Madrid

Dass es an die Traumquoten aus 2013 nicht heran kommen würde, war schon vorher klar. Ein Endspiel zwischen zwei Clubs aus Madrid sorgt in Deutschland nunmal nicht für so viel Aufsehen wie eins zwischen Dortmund und dem FC Bayern. Die 7,44 Mio. Fans, die das Spiel am Samstag im ZDF sahen, sind daher dennoch ein Erfolg für das ZDF, reichten für den Tagessieg und tolle 28,4%.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Champions-League-Finale erreicht nur ein Drittel des Vorjahres-Publikums

21,61 Mio. sahen im Mai 2013 das deutsch-deutsche Endspiel um den europäischen Titel, allein bei den 14- bis 49-Jährigen waren es damals unfassbare 8,49 Mio. Diesmal reichte der Reiz des Duells der beiden Clubs aus Madrid, um 7,44 Mio. zum Einschalten zu überzeugen, darunter 2,46 Mio. 14- bis 49-Jährige. Im Gesamtpublikum schrumpfte die Zuschauerzahl also auf rund ein Drittel, in der jungen Zielgruppe sogar noch darunter. Auch bei Sky sahen deutlich weniger zu als im Vorjahr: Aus 850.000 Fans im Mai 2013 wurden diesmal 390.000 während der regulären 90 Minuten und 410.000 während der Verlängerung.

2. „Mordkommission Istanbul“ behauptet sich am erfolgreichsten gegen den Fußball

Auch wenn die Champions League mit deutlich weniger Zuschauern als 2013 auskommen musste – die TV-Konkurrenz schlug sie am Samstag dennoch deutlich. Um 20.15 Uhr konnte die „Mordkommission Istanbul“ des Ersten trotzdem gute Zahlen einfahren: 4,18 Mio. Seher entsprachen 16,1%. Eine weitere Episode der Krimireihe konnte um 21.45 Uhr zwar nicht mehr mit diesen Werten mithalten, erzielte mit 2,89 Mio. Zuschauern aber immerhin noch 11,0%. Stärkstes Prime-Time-Programm der Privatsender war RTLs „Mario Barth Live“ mit 2,14 Mio. Sehern und 8,2%.

3. RTL, Sat.1 und ProSieben im jungen Publikum halbwegs solide

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In der jungen Zielgruppe hielten sich die Hiobsbotschaften für die drei großen Privatsender in Grenzen. Alle erreichten halbwegs solide Werte, Sat.1 sprang sogar über seinen 12-Monats-Durchschnitt. Bei einem Champions-League-Finale mit deutscher Beteiligung hätte das sicher anders ausgesehen. 1,17 Mio. und 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen so das Mario-Barth-Duo „Mario Barth Live!“ und „Willkommen bei Mario Barth“ bei RTL – Marktanteile von 13,2% und 11,5%. Bei Sat.1 entschieden sich 960.000 für „Deep Impact“ – 10,5%, danach reichten 700.000 junge „Mission: Impossible 3“-Seher sogar für 10,6%. Knapp hinter Sat.1 folgt ProSieben mit „Galileo Big Pictures“ und Werten von 910.000 und 10,0%.

4. Zweite Privat-TV-Liga bleibt klar unter dem Soll

Vox, RTL II und kabel eins hatten hingegen keine Chance auf ihre Normalwerte. Bei Vox sahen nur 520.000 14- bis 49-Jährige (5,8%) den Film „Vielleicht, vielleicht auch nicht“, RTL II kam mit „In guten wie in schweren Tagen“ auf 450.000 und 5,1%, kabel eins mit den Serien „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ auf 350.000 bis 450.000 und 4,3% bis 4,6%.

5. mdr überzeugt mit „Krone der Volksmusik“, Super RTL mit „Chihiros Reise ins Zauberland“

Weit über die eigenen Normalwerte sprang trotz Fußball das mdr Fernsehen. 1,22 Mio. Menschen entschieden sich um 20.15 Uhr für „Das Beste aus 15 Jahren Kronde der Volksmusik“ – ein herausragender Marktanteil von 4,6% und Platz 30 der Tages-Charts. Im jungen Publikum überzeugte bei den kleineren Sendern vor allem Super RTL, das mit „Chihiros Reise ins Zauberland“ Werte von 320.000 14- bis 49-Jährigen und 3,5% einfuhr.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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