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Apple raucht die Friedenspfeife mit Google – Patent-Streitigkeiten beigelegt

Apple-CEO Tim Cook
Apple-CEO Tim Cook Muss an der Wall Street kämpfen

Friedenspfeife zwischen Cupertino und Mountain View: Völlig überraschend haben Apple und Google ihre Patentstreitigkeiten und damit zusammenhängende Rechtsverfahren eingestellt. Seit 2010 haben sich die beiden Tech-Riesen über die zwischenzeitige Google-Tochter Motorola mit Smartphone–Klagen überzogen. Künftigen wollen die beiden Valley-Titanen sogar zusammenarbeiten.

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Überraschende Wende nach Handelsschluss zum Wochenausklang: Apple und Google begraben das Kriegsbeil. Zumindest was die Patenstreitigkeiten angeht, die seit 2010 mit dem Handy-Pionier Motorola ausgetragen wurden, der 2011 von Google übernommen wurde. Motorola hatte vor vier Jahren zunächst gegen Apple geklagt, der iPhone-Hersteller konterte. Insgesamt ging es um 20 Klagen wegen Patentrechtsverletzungen, die bislang jedoch allesamt abgewiesen wurden.

Jetzt ist Schluss mit Streit: Auf Antrag von Apple und Google stellte das Bundesberufungsgericht in Washington nun alle Patentverfahren ein. Mehr noch:  „Apple und Google haben zudem vereinbart, in einigen Bereichen zur Reform von Patenten künftig zusammenzuarbeiten“, erklärten der wertvollste und drittwertvollste Konzern der Welt in einem gemeinsamen Statement.

Rechtsstreit mit Samsung bleibt bestehen
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Die überraschende Abkehr von weiteren rechtlichen Auseinandersetzungen mit Google bzw. seiner scheidenden Tochter Motorola, die an Lenovo geht, erfolgte gerade mal zwei Wochen nach der Entscheidung im zweiten Patentprozess gegen Samsung, den Apple zwar juristisch gewonnen hat, der jedoch wie eine Niederlage anmutete.

Lediglich 119,6 Millionen Dollar muss der südkoreanische Smartphone-Rivale nach Cupertino überweisen. Apple hatte eine etwa zwanzig Mal höhere Entschädigung gefordert.Die Rechtsstreitigkeiten mit Samsung sind von dem Entspannungskurs mit Google nicht betroffen: Apple hält an den rechtlichen Forderungen gegen den südkoreanischen Erzrivalen fest.

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