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Katastrophentouristen? „Quizduell“-Quoten bleiben stabil

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"Quizduell"-Moderator Jörg Pilawa

Zwar funktionierte das eigentliche "Quizduell"-Spielkonzept auch in der zweiten Ausgabe nicht, dennoch erreichte sie sehr ähnliche Quoten wie die Premiere. Den Tagessieg holte sich das Länderspiel gegen Polen, das immerhin 8,58 Mio. Fans sahen. Gut lief es erneut für "Sing meinen Song" auf Vox.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Länderspiel schwächer als zuletzt, aber klarer Tagessieger

8,58 Mio. sahen den Kick der C-Nationalmannschaft mit 12 Neulingen gegen Polen. Letztlich ein erstaunliches Ergebnis, da viele der Zuschauer wahrscheinlich nicht einmal jeden der deutschen Spieler überhaupt kannten. Der Marktanteil lag bei 28,6%, auch im jungen Publikum reichte es mit 2,80 Mio. und 24,4% für den klaren Tagessieg. An die zuletzt erreichten Zahlen kam das Spiel aber nicht heran: Die Matches in Italien und gegen England sahen Ende 2013 noch 10,80 Mio. und 12,14 Mio. und auch das Spiel gegen Chile erreichte im März mit 9,77 Mio. ein deutlich größeres Publikum.

2. „Quizduell“ mit stabilen Quoten, legt bei 14-49 sogar zu

Nach der pannenreichen Premiere der „Quizduell“-Show im Ersten musste der Sender befürchten, dass viele Zuschauer entsetzt nicht mehr einschalten. Doch die Zahl der Katastrophen-Touristen und Schaulustigen war offenbar größer, denn auch am zweiten Tag, an dem das Spielkonzept erneut nicht funktionierte, sah eine ähnliche Zahl von Leuten zu. 1,52 Mio. Zuschauer entsprachen um 17,55 Uhr 8,9%, am Vortag gab es 9,1%. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 400.000 für 7,3%, bei der Premiere lag der Marktanteil noch bei 6,1%. Vielleicht eine neue Idee: Noch ein paar Tage Spannung, ob die App der Show funktioniert und die Quoten erreichen ein Top-Niveau…

3. „Sing meinen Song“ erneut ein Erfolg – trotz Fußball

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Während die größeren Privatsender am Abend unter ihren Möglichkeiten blieben – dazu gleich mehr – übersprang die Vox-Show „Sing meinen Song“ erneut das Sender-Normalniveau. 1,80 Mio. (5,7%) sahen insgesamt zu, darunter 1,04 Mio. 14- bis 49-Jährige (starke 9,0%). RTL II kam mit „Zuhause im Glück“ insgesamt auf 4,3% und in der jungen Zielgruppe auf 5,4%, kabel eins blieb mit „Toto & Harry“ bei 2,8% und 4,8% hängen.

4. RTL-Serien unter dem Soll, ProSieben-Serien unter 10%

RTL, Sat.1 und ProSieben kamen gegen den Fußball nicht an, erreichten ihre Normalform in der Prime Time nicht. So blieben die RTL-Serien „Bones“ und „The Blacklist“ im Gesamtpublikum bei miesen 8,5% und 7,8% hängen, bei den 14- bis 49-Jährigen bei 12,9% und 10,6%. ProSieben kam mit seinen Comedyserien nicht einmal auf 10%, erzielte bei den 14- bis 49-Jährigen mit „Two and a Half Men“, „The Millers“, „2 Broke Girls“ und „Mike & Molly“ zwischen 7,0% und 9,8%. Sat.1 übersprang mit der Wiederholung „Nein, Aus, Pfui! Ein Baby an der Leine“ immerhin im jungen Publikum mit 1,10 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 9,6% das Soll, insgesamt gab es für den Film aber auch nur 7,0%.

5. ARD-Serien zeigen sich unbeeindruckt, NDR punktet mit „Tatort“

Trotz des Länderspiels sprangen die beiden ARD-Hit-Serien „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“ wieder über die 5-Mio.-Marke. 5,61 Mio. sahen zunächst „Um Himmels Willen“, 5,29 Mio. danach „In aller Freundschaft“ – Marktanteile von 18,0% und 16,5%. Eine weitere ARD-Serie, bzw. -Reihe lief im NDR Fernsehen mit starken Quoten: Immerhin 1,34 Mio. sahen dort ab 22 Uhr den vier Jahre alten „Tatort“ aus München „Unsterblich schön“ – grandiose 6,2%.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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