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Starker Kölner „Tatort: Ohnmacht“ knackt die 10-Mio.-Marke

Klaus J. Behrendt als Max Ballauf im „Tatort: Ohnmacht“
Klaus J. Behrendt als Max Ballauf im "Tatort: Ohnmacht"

Ein eindrucksvoller, düsterer Krimi - nach "Franziska" und "Der Fall Reinhardt" der dritte sehr sehenswerte Kölner "Tatort" in Folge. Auch das Publikum sah das so, schaute in Scharen zu. 10,09 Mio. waren es, die Kölner bleiben damit einer der derzeit größten Zuschauermagneten der Reihe. Starke Zahlen gab es auch für ProSieben, das mit den "drei Musketieren" überzeugte.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „Tatort“ knackte wieder einmal die 10-Mio.-Marke

Vom 9. März bis 13. April hatten fünf „Tatorte“ in Folge die 10-Mio.-Hürde übersprungen, danach war aber erst einmal Schluss. Nun gab es die nächste 10-Mio.-Zuschauerzahl: 10,09 Mio. sahen den Fall „Ohnmacht“ über Jugend-Kriminalität. Klar weniger als beim „Fall Reinhardt“, der im März sogar 11,36 Mio. lockte, doch der Marktanteil lag mit 28,9% nicht weit unter dem aus dem März (30,0%). Doppelt gut für Das Erste: Der Krimi, der perfekt geeignet war, um ihn anschließend bei „Günther Jauch“ zu diskutieren, sorgte dort noch für 5,96 Mio. Zuschauer und 20,6%. Zusammen mit der 20-Uhr-„Tagesschau“ (6,72 Mio. / 22,4%) darf sich Das Erste über einen Dreifach-Sieg im Sonntags-Quotenrennen freuen. Stärkster Prime-Time-Konkurrent war „Julia und der Offizier“ im ZDF – mit 4,51 Mio. und 12,9% blieb der Film aber meilenweit hinter dem „Tatort“.

2. ProSieben holt Top-Quoten mit den „drei Musketieren“

Stärkster Privatsender war in der Sonntags-Prime-Time ProSieben – und das sowohl insgesamt, als auch im jungen Publikum. 3,37 Mio. entschieden sich um 20.15 Uhr für „Die drei Musketiere“, darunter 2,31 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile von 10,1% und 18,0% liegen deutlich über dem jeweiligen Normalwert des Senders, bei den jungen Zuschauern reichten die 2,31 Mio. für Platz 2 hinter dem „Tatort“. RTL erreichte mit dem „Tag, an dem die Erde stillstand“ nur 2,72 Mio. und 1,63 Mio., bzw. unbefriedigende 8,0% und 12,4%. Und auch Sat.1 kam mit „Navy CIS“ und „The Mentalist“ nur auf 6,8% und 5,8% im Gesamtpublikum, sowie 8,8% und 7,2% bei den jungen Zuschauern.

3. „Grill den Henssler“ erneut erfolgreich

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Sich gegenseitig auf die Schultern klopfen werden unterdessen die Vox-Verantwortlichen. Der Grund: „Grill den Henssler“. Nachdem „Die Kocharena“ zuletzt immer öfter schwächelte, läuft es für die überarbeitete Version „Grill den Henssler“ nun Woche für Woche sehr gut. 2,11 Mio. zogen die Show den Filmen der großen Sender vor, darunter 1,08 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit bei tollen 6,9% und 9,1%. RTL II erreichte mit den „Hochzeits-Crashern“ hingegen nur 2,5% und 4,9%, kabel eins mit „Mein Revier“ gar nur desaströse 1,7% und 2,5%. Nur 570.000 sahen insgesamt um 20.15 Uhr zu.

4. Formel 1 bei RTL: schwächster Spanien-Grand-Prix seit 20 Jahren

Die aktuelle Quotenschwäche der Formel 1 setzt sich auch bei den Rennen in Europa fort. Zwar erreichte RTL mit 4,70 Mio. Fans am Nachmittag einen Marktanteil von 28,9% und Platz 4 der Tages-Charts, doch im Vergleich zur Vergangenheit waren das deutlich schwächere Werte. So scheiterte der Spanien-Grand-Prix zuletzt 1994, also vor genau 20 Jahren, an der 5-Mio.-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr (5,90 Mio.) gingen 1,20 Mio. Zuschauer verloren.

5. BR knackt mit „Komödienstadel“ die Mio.-Marke

Stärkstes Prime-Time-Programm der kleineren Sender war „Der Komödienstadel“ im Bayerischen Fernsehen. 1,04 Mio. sahen ihn ab 19.45 Uhr – ein toller Marktanteil von 3,2%. Genau 1,00 Mio. Fans lockte der „Doppelpass“ bei Sport1 um 11 Uhr morgens – gewohnt fabelhafte 8,6%. Auch der KiKA holte in der Mittagszeit Top-Quoten: 940.000 sahen um 12 Uhr „Dornröschen“ – stolze 7,1%. Nur 230.000 der 940.000 waren übrigens Kinder, die anderen 710.000 waren mindestens 14 Jahre alt.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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