Anzeige

Der totale Twitter-Crash: Kein Halten nach Ende der Haltefrist

Boerse-Twitter.jpg

Es kam wie erwartet, nur schlimmer: Twitter stürzt an der Börse weiter ins Bodenlose. Nachdem gestern die erste Haltefrist für Altaktionäre endete, wurde der 140-Zeichen-Dienst von einer fast panikartigen Verkaufswelle weiter in die Tiefe gerissen. Am Ende des Handelstages schloss Twitter mit einem Minus von weiteren 18 Prozent so tief wie nie.

Anzeige
Anzeige

Der 140-Zeichen-Dienst erlebt zum Ende seiner Haltefrist für Altaktionäre ein neuerliches Waterloo. Es scheint, als haben Aktionäre komplett das Vertrauen in den Social Media-Dienst verloren, der weiter defizitär operiert, wie die vergangene Woche vorgelegten Quartalszahlen erneut dokumentiert haben.

Bis auf weniger als 32 Dollar wurde die Twitter-Aktie gestern durchgereicht: Am Ende des Handelstag schlug ein Minus von 18 Prozent zu Buche. Die neuen Probleme sind die alten, nur mit einem Multiplikator: Wer als Mitarbeiter oder Investor frühzeitig engagiert war, konnte gestern geballt Kasse machen.

„Eine sehr teure Aktie, die einfach billiger wird“
Anzeige

Es geht offenbar nur noch um Schadensbegrenzung – Anleger scheinen sich fast um jeden Preis vom noch vor exakt sechs Monaten hochgewetteten Börsendebütanten trennen zu wollen. Wie Twitter seinerzeit am ersten Handelstag auf 45 Dollar und bis Ende des Jahres sogar auf 75 Dollar schießen konnte, erscheint aus heutiger Sicht nahezu unerklärlich.

Fakt ist: Zu 26 Dollar wurden Twitter-Aktien vor sechs Monaten an Zeichner zugeteilt. Diese Marke scheinen Verkäufer nun fest im Blick zu haben – und wollen offenbar noch an Gewinnen retten, was noch zu retten ist.

„Ich finde, Twitter ist ein großartiger Service. Es ist gleichzeitig eine sehr teure Aktie, die einfach billiger wird“, ordnete Wall Street-Veteran James Cramer (CNBC) den Ausverkauf ein. So kann man es schließlich auch sehen: Auch nach dem jüngsten Kurssturz ist der 140-Zeichen-Dienst immer noch 18 Milliarden Dollar wert – und damit etwa dreimal soviel wie Axel Springer…

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*