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DSDS-Finale 2014: Aneta Sablik gewinnt, unter 4 Mio. sehen zu

Favoritin Aneta Sablik (r.) setzte sich gegen ihre beiden Kontrahenten durch
Favoritin Aneta Sablik (r.) setzte sich gegen ihre beiden Kontrahenten durch

Dass es auch 2015 eine DSDS-Staffel geben wird, hat RTL-Geschäftsführer Frank Hoffmann kürzlich schon angekündigt – einmal mehr mit dem Versprechen, die Show dem veränderten Zuschauergeschmack anzupassen. Das Finale am Samstagabend war jedoch mit unter 4 Mio. Zuschauern das bis dahin schwächste.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Deutschland sucht den Superstar“ siegt bei den Jungen, aber nur knapp

Hoffmanns Ankündigung kann eigentlich nichts anderes heißen als: noch weniger Liveshows. Die waren nämlich ganz klar Schwachpunkt der aktuellen elften Staffel. Der Aufwärtstrend aus der vergangenen Woche, als 3,59 Mio. Zuschauer das Halbfinale eingeschaltet hatten, ließ sich zwar zum Finale noch einmal steigern: Insgesamt sahen 3,8 Mio. die Show, in der Favoritin Aneta Sablik das Schlussvoting für sich entschied. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahres-Finale, das mit 4,63 Mio. Zuschauern (13,0 %) bereits das bis dahin schwächste gewesen war, aber noch einmal einen deutlichen Abwärtstrend. 1,86 Mio. Zuschauer im Alter von 14 bis 49 Jahren waren dabei, der Marktanteil lag bei 18,1 % – über 6 Prozentpunkte niedriger als 2013. Die radikale Konsequenz daraus wäre für RTL, die Castings weiter in die Länge zu ziehen – und zum Schluss in einer einzigen Show den Staffelsieger zu küren.

2. „Schlag den Raab“ ist RTL dicht auf den Fersen

Immerhin hätte sich „Deutschland sucht den Superstar“ beinahe auch von „Schlag den Raab“ überrunden lassen müssen. Bei ProSieben sahen im Schnitt nur knapp weniger junge Zuschauer (1,79 Mio.), wie Raab sich trotz Sandburgenbauniederlage und schwerem Start gegen Förster Maximilian durchsetzte und den Jackpot auf 2 Mio. Euro aufstockte. Wegen der längeren Sendezeit lag der Marktanteil der ProSieben-Show höher als der der RTL-Konkurrenz: 19,2 %. Insgesamt hatten 2,76 Mio. (10,9 %) eingeschaltet.

3. ZDF-Krimipremiere „Friesland“ landet deutlich vor dem „Musikantenstadl“

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Einen neuen Krimi nach dem nächsten schießt das ZDF derzeit auf den Samstagabend, und dem Publikum scheint’s zu gefallen. „Friesland: Mörderische Gezeiten“ kassierte jedenfalls sofort den Tagessieg im Gesamtpublikum und bescherte dem Zweiten mit 21,6 % Marktanteil dank 6,47 Mio. Zuschauern ab 3 Jahren den Tagessieg. Im Ersten musste sich der „Musikantenstadl“ mit 4,13 Mio. zufrieden geben und holte denselben Marktanteil (13,8 %), den das ZDF nachher ab 21.45 Uhr noch einmal locker mit einer „Wilsberg“-Wiederholung schaffte, die noch 4,08 Mio. sehen wollten. „Friesland“ war im übrigen auch ein Hit bei den 14- bis 49-Jährigen – mit 11,9 % und Platz 7 in den Tages-Charts.

4. Abraham verteidigt seinen Titel vor 3,6 Mio. Zuschauern im Ersten

Boxen wird im Ersten demnächst der Vergangenheit angehören, der Sender lässt die Verträge bekanntlich auslaufen. Am Samstag übertrug die ARD aber noch vor 3,62 Mio. Zuschauern am späten Abend Arthur Abrahams Titelverteidigung im Supermittelgewicht gegen den Montenegriner Nikola Sjekloca und holte damit 20,6 % Marktanteil im Gesamtpublikum. Am Vorabend kam das Erste mit der „Sportschau“ bereits auf 4,93 Mio. (25,4 %). Bei Sky sahen am Nachmittag 1,24 Mio. (10,4 %) die Konferenz zum 33. Bundesliga-Spieltag, darunter 0,61 Mio. junge.

5. Sat.1 kann dank „Harry Potter“ bestehen, fehlender Schwung in der zweiten Privat-TV-Liga

Mit 3,26 Mio. Zuschauern blieben ziemlich viele DSDS-Fans nach der Finalentscheidung gegen 23 Uhr noch dran, um „Sascha Grammel live! Keine Ahnung“ zu sehen – keine Ahnung, warum. Im jungen Publikum reichte es jedenfalls locker für Platz 3 nach den beiden Samstagabendshows (1,6 Mio. und 20,0 %). Sat.1 hielt sich ziemlich wacker gegen die Live-Konkurrenten und verdankt das 1,21 Mio. jungen Zuschauern von „Harry Potter und der Halbblutprinz“ (12,0 %). Kabel eins kam mit „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ erst im Laufe des Abends ein bisschen in Schwung (5,0 %, 6,0 %, 6,4 %). Und das „Independence Desaster“ wäre für RTL II mit 5,3 % fast zu einem ebensolchen geworden (540.000 Zuschauer).

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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