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Weltbild-Insolvenz: 53 Filialen schließen, 300 Mitarbeiter müssen gehen

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Die Insolvenzverwaltung der pleite gegangenen Verlagsgruppe Weltbild hat jetzt Pläne bekanntgegeben, wonach das Filialnetz der Weltbild-Buchläden ausgedünnt werden soll. 53 der insgesamt 220 Weltbild-Ladengeschäfte sollen schließen. Das bedeutet, dass rund 300 von insgesamt 1.300 in den Filialen beschäftigten Mitarbeiter gehen müssen.

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179 Mitarbeiter sollen in eine Beschäftigungsgesellschaft wechseln und außerdem verlieren 114 geringfügig Beschäftigte auf 450-Euro Basis ihren Job, heißt es bei Spiegel Online. Mit den Schließungen der betroffenen Filialen soll im Juli begonnen werden. Bei der eigentlichen Verlagsgruppe waren zum April bereits rund 580 Mitarbeiter in eine Auffanggesellschaft gewechselt.

Die Verlagsgruppe Weltbild hat hat am 10. Januar Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen gehört mehrheitlich den deutschen Bistümern. Die Gesellschafter wollten kein Geld mehr für die Sanierung ausgeben. 2013 hat Weltbild rund 100 Mio. Euro Verlust erwirtschaftet. Als möglicher neuer Investor wurde zuletzt die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehandelt.

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