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Weil Bild sie zum „Verlierer“ machte: AfD-Jugend zeigt Diekmann den Po

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Die Junge Alternative für Deutschland (JA), die Jugend-Organisation der Anti-Euro-Partei AfD, erregt seit vergangener Woche Aufmerksamkeit mit freizügigen Wahlplakaten, die weibliche Kurven zeigen. Als die Bild-Zeitung sie deshalb zu den "Verlierern des Tages" machte, gaben sich die Jung-Politiker beleidigt und zeigten auf Facebook Bild-Chef Kai Diekmann den Allerwertesten.

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In der vergangenen Woche hat die Jugendorganisation der eurokritische Partei AfD mit eigenen Wahlplakaten für Aufsehen gesorgt. Auf Facebook posteten die Nachwuchs-Politiker ein Foto, auf dem fünf junge Damen beim Strandspaziergang zu sehen sind – von hinten. Ihre Rundungen werden von knappen Bikini-Höschen betont, gegenseitig umschlingen sie ihre Hüften.

Unter ihren vier Buchstaben steht der Slogan „Gleichberechtigung statt Gleichmacherei“ – „P(r)o Vielfalt in Europa!“ – tieferer Sinn: Fehlanzeige.
Für diese Wahlkampagne gab es nicht nur Kritik aus den eigenen Reihen, sondern auch von der Bild-Zeitung, die seit 2012 auf Wunsch vieler Frauen und Leser-Beiräte auf das „Seite-1-Girl“ verzichtet. Als selbst ernannte moralische Instanz setzte die Bild-Zeitung drei Tage später ein Zeichen und erklärte die JA zum „Verlierer des Tages“, ebenfalls auf Seite 1 der Bild-Zeitung. Die Aktion sei „P(r)olitisch voll daneben“ gewesen, meint Bild.
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Junge Alternative für Deutschland Bild Zeitung Verlierer des Tages
Voll daneben wiederum fand das die JA. Noch am selben Tag kam die Antwort via Facebook – an Bild-Chef Kai Diekmann persönlich.

Dazu schrieb die Jugendorganisation: „Fünf junge Frauen von hinten waren der Bild-Redaktion – diesem letzten Hort der Keuschheit – anscheinend zu viel.“ Deshalb gab es dieses Mal nur einen Po, dafür aber ganz allein für Kai Diekmann. „Wir nennen das Motiv: ‚Seite 1 Girl‘.“
Den eigenen Anhängern gegenüber reagierte die JA folgendermaßen auf den Wirbel rund um die Po-Fotos:

Wenn politische Jugendorganisationen witzig sein wollen, kommt selten Gutes dabei raus. Die Jugendorganisation der AfD macht da offenbar keine Ausnahme …
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