studiVZ meldet sich zurück aus der Gruft: Social Network verschickt Mails

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Die gibt's noch? Diese Frage dürfte heute etlichen Nutzern durch den Kopf gegangen sein, als plötzlich Post von studiVZ in den Posteingang rauschte. Das ehemalige deutsche Millionen-Netzwerk verschickt wieder Mails, die über Neuigkeiten aus dem Freundeskreis informieren, als wäre es immer noch 2008.

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Wobei die „Neuigkeiten“ wohl kaum noch Neuigkeiten sein dürften – so viele Jahre später. Denn längst ist aus dem ehemaligen Überflieger aus Berlin ein Friedhof der Nutzerprofile geworden. Wo keine Nutzer, da auch keine wissenswerten Status-Updates. So wirkt es befremdlich, wenn es im Postfach plötzlich heißt: „Bei dir hat sich was getan!“

Plattform soll komplett neu aufgesetzt werden

Mit der jüngsten Rundmail erweckt der neue Eigentümer immerhin den Eindruck, sein Versprechen wahr zu machen, das Netzwerk wieder in Gang zu bringen. „Wir haben dazu unser Entwicklerteam aufgestockt und setzen die Plattformen ab April komplett neu auf, um Euch endlich die gewohnten und voll funktionstüchtigen Websites zur Verfügung zu stellen“, hieß es im Unternehmensblog am 3. März.

Nach dem Verkauf Ende 2012 durch Holtzbrinck Digital an Vert Capital dampfte der neue Besitzer das Team auf ein Mindestmaß zusammen. Nun scheint wieder vorsichtig investiert zu werden. Der ehemalige Riese, der in Rekordzeit zum Social-Media-Zwerg schrumpfte – er lebt. Irgendwie.

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