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Uli Hoeneß erwirkt erneut eine Unterlassung gegen den stern

Uli Hoeneß: Musste wegen  Steuerhinterziehung knapp zwei Jahre in Haft verbringen
Uli Hoeneß: Musste wegen Steuerhinterziehung knapp zwei Jahre in Haft verbringen Foto: dpa

Uli Hoeneß hat erneut eine Unterlassung gegen den stern erwirkt. Das Magazin darf nicht weiter behaupten, der Ex-Bayern-Präsident habe bei seiner Verurteilung einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der Hamburger Verlag will sich wehren.

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Hoeneß‘ Anwälte haben vor dem Landgericht Hamburg eine Unterlassungserklärung in zwei Punkten gegen Gruner + Jahr und seinen Chefredakteur Dominik Wichmann erwirkt, schreibt Hans Leyendecker. Damit geht der ehemalige Bayern-Präsident bereits ein zweites Mal gegen das Nachrichtenmagazin vor. Im März hatten seine Anwälte bereits eine Unterlassungserklärung in vier Punkten gegen den stern durchgesetzt.

Grundlage für die erneute Klage war eine Behauptung Wichmans im Editorial vom 20. März, dass es einen „Deal für Hoeneß“ gegeben hätte. Wiederholt der stern diese Aussage, droht ein Bußgeld von 250.000 Euro.

Zudem dürfte der Verlag nicht weiter darüber spekulieren, dass der Verzicht der Prozessbeteiligten auf Rechtsmittel gegen das Urteil einen Verdacht nahelege, berichtet die SZ weiter.

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Gruner + Jahr hat laut Leyendecker bereits angekündigt, gegen die Entscheidung des Landesgerichts Widerspruch einzulegen.

 

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