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equinux liefert Trendbarometer fürs Live TV

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Wann schalten TV-Zuschauer wo weg? Um an solche Daten zu kommen, benötigt es bislang einen Zugang zu den Daten der GfK. Die Live TV GmbH, eine Tochter des DVB-T-Empfänger-Hersteller und TV-App-Anbieters equinux, stellt nun gesammelte Daten aus der Nutzung ihrer Gadgets und Apps zur Verfügung. Als Quotenersatz taugt das Tool aber nur bedingt.

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Der Quotenverlauf aus der Live TV App soll Aufschluss darüber geben, wie Zuschauer auf das TV-Programm reagieren. Die Live TV GmbH stellt diese Daten seit Donnerstag vorerst kostenlos auf ihrer Webseite zur Verfügung.

Live TV Quote

Im Minutenprotokoll: Nach der Fußball-Übertragung wandern die Zuschauer massenhaft ab

„Die Quote in der Live TV App hilft Zuschauern auf Mobilgeräten TV-Highlights in Echtzeit zu finden,“ sagt Till Schadde, Geschäftsführer der Live TV GmbH. „Mit den Live TV Zahlen & Trends der letzten Tage können Programmverantwortliche und Interessierte nachschauen, was die Zuschauerhighlights waren und was nicht gut ankam. Die Live Quote ist ein Trendbarometer für Free TV auf Mobilgeräten.“

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Als GfK-Ersatz taugt der Dienst nicht

In dem Online-Tool lässt sich der Quotenverlauf der vergangenen Tage nach Uhrzeiten sortieren und das Programm von frei verfügbaren Sendern vergleichen. Die Live Quote erfasst Free TV-Zuschauer, die digitales Fernsehen über einen TV-Stream, Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C) über die Live TV und tizi Apps auf einem Mobilgerät oder am Mac einschalten. Basis der Quote ist eine Stichprobe von rund 5.000 Unique Nutzern pro Tag über alle App-Nutzer. Insgesamt nutzen rund 400.000 Menschen die Live-TV-App oder eines der equinux-Geräte.

Als Ersatz für die Daten der GfK taugt der Dienst allerdings bei Weitem nicht. Viel mehr ist der Service eine Erweiterung der Live Quote, die Bestandteil der Apps „Live TV“, „TV Pro“ und der Programme der tizi-Empfänger von equinux ist. Diese zeigt an, was gerade im Fernsehen auf Mobilgeräten angesagt ist. Für Programmplaner könnte interessant sein,wann sie das Publikum an den mobilen Endgeräten verloren haben und wohin es geschaltet hat. Doch noch ist der Service eine Statistik-Spielerei – allerdings eine durchaus interessante.

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