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Bunte berichtet: Markus Lanz hat keine Lust mehr auf „Wetten, dass…?“

„Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz
"Wetten, dass..?"-Moderator Markus Lanz

Das Ende von "Wetten, dass...?" wird immer wahrscheinlicher. ZDF-Intendant Thomas Bellut hatte erst vor kurzem im Handelsblatt gesagt, er wisse "wirklich nicht", wie es mit der Samstagabendshow weitergehe. Nun spekuliert Bunte-Reporter Paul Sahner, dass Moderator Markus Lanz selber einen Schlussstrich ziehen könnte.

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Lanz wolle „weg“ von „Wetten, dass…?“ schreibt Bunte-Mann Sahner in einem halbseitigen Artikel in der kommenden Bunte-Ausgabe. Das ständige Gerede um die Show, die zuletzt weniger als sechs Millionen Zuschauer sehen wollten (und das im Winter…), schade Lanz‘ Image. „Was da abgelaufen ist, hat seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt“, wird ein „Insider“ zitiert.

Lanz‘ Vertrag laufe eigentlich über drei Staffeln, also bis Mitte 2015. Doch nun sei es sogar möglich, dass der Moderator, der im ZDF auch eine Talkshow hat, von sich aus nur noch zwei Sendungen mache. Sahner, der bei Bunte Mitglied der Chefredaktion ist, scheint sich seiner Sache sicher. „Wetten, dass er bald hinschmeißt“, lautet die Überschrift des Artikels.

Ein wenig liest sich das nun so wie eine Replik auf das Handelsblatt-Interview mit ZDF-Chef Bellut. Der hatte der Show keine Bestandsgarantie gegeben. Dieses Jahr werde zeigen, wie es weitergehe. Oder eben nicht. Angesichts der schlechten Quoten, auch angesichts des schwindenden Rückhalts, auch angesichts der Erkenntnis, dass Lanz nie wirklich in seine Rolle bei „Wetten, dass…?“ hineingefunden hat – wäre es nicht verwunderlich, wollte der Moderator einem Ende der Show durch eine eigene Entscheidung zuvorkommen.

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Wirft Lanz hin, wäre es freilich auch Essig mit „Wetten, dass…?“. Schon nach dem Abschied von Thomas Gottschalk war die Besetzung der Nachfolge ein einziges Desaster – und Lanz bereits im Vorfeld unter Druck. Der Knoten, er würde vermutlich auch nicht mehr platzen, käme ein neuer Moderator oder eine neue Moderatorin um die Ecke. Und die, die in Frage kämen, wie etwa Barbara Schöneberger, haben offenbar bereits signalisiert, dass mit ihnen nicht zu rechnen ist.

Das ZDF wollte den Bericht in Bunte auf Nachfrage von MEEDIA nicht kommentieren. Zu Gerüchten nehme der Sender keine Stellung, ebenso nicht zu Vertragsinhalten.

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