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GWA Frühjahrsmonitor: Agenturen wachsen am stärksten mit Online

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Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen eV (GWA) blickt optimistisch ins weitere Jahr 2014. Die Mehrheit (82,4%) der teilnehmenden Agenturen an der traditionellen Frühjahrsumfrage des GWA rechnen fürs laufende Jahr mit mit einer durchschnittlichen Umsatzsteigerung von 7,4%. Im vergangenen Jahr konnten die GWA Agenturen im Schnitt 5,3% beim Gross Income zulegen. Wachstumstreiber ist auch bei den Kommunikationsagenturen eindeutig das Online-Geschäft.

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Mit einem Plus von 42 Prozent ist Online bei den Aufträgen der mit Abstand größte Wachstumsfaktor. Dazu zählen Online Marketing, Social Media, E-Commerce Solutions, Front-End-Technologien und Apps. Die Mehrheit der Befragten ist sich einig, dass die Digitalisierung dafür sorgt, dass Kommunikation und Vertrieb künftig stärker zusammenrücken. Außerdem glauben die meisten GWA-Agenturen, dass Marketing Budgets künftig dorthin verschoben werden, wo sich Wirkungsnachweise erbringen lassen. Die Messbarkeit von Kampagnen bleibt also ein wichtiges Thema.

Die gesamten Umsatzzuwächse lagen bei 33 Prozent der befragten Agenturen zwischen einer und drei Millionen Euro. 18 Prozent der Befragten geben Erlössteigerungen von mehr als drei Millionen Euro an und sechs Prozent wuchsen sogar um mehr als zehn Millionen Euro. Provisionen verlieren dabei stetig an Bedeutung. Der Anteil von Erlösen auf Provisionsbasis liegt nur noch bei rund sieben Prozent. Das Gross Income der Agenturen setzt sich vor allem aus Projekt- (47,8 Prozent) und Pauschalhonoraren (25,8 Prozent) zusammen.

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Die mittlere Rendite bezogen auf das Gross Income betrug im vergangenen Jahr 11,7 Prozent. Für 2014 werden 12,8 Prozent Umsatzrendite erwartet. Kostendruck bei der Neugeschäft-Gewinnung und höhere Personalkosten sind Gründe für die nur geringfügig erwartete Steigerung der Rendite. Immerhin 69 Prozent der Agenturen gaben an, aktuell mehr festangestellte Mitarbeiter zu beschäftigen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Bei 17 Prozent der Agenturen ist die Mitarbeiterzahl unverändert geblieben, bei 14 Prozent der Agenturen ist die Zahl der Mitarbeiter im vergleich zu 2013 gesunken.

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