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Früherer ARD-Chefredakteur Martin Schulze ist tot

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Der langjährige ARD-Koordinator und Chefredakteur Martin Schulze ist am Samstag nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren gestorben. Schulze war langjähriger ARD-Koordinator und Chefredakteur. Als Korrespondent leitete er die ARD-Studios in Bonn und Brüssel.

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„Martin Schulze hat die politische Berichterstattung des WDR und der ARD mitgeprägt. Er war ein überaus beliebter Reporter und Kommentator, der unserem Publikum auch komplizierte politische Zusammenhänge verständlich näher brachte“, erklärt WDR-Intendant Tom Buhrow. „Mit seinem Tod verlieren wir einen herausragenden und leidenschaftlichen Journalisten.“

Martin Schulze studierte in Tübingen, Bonn und Berlin Physik und Philosophie und war seit 1957 als Journalist tätig. Von 1963 bis 1965 arbeitete er als Reporter und Redakteur für das ARD-Politikmagazin „Report“ und das ARD-Auslandsmagazin „Weltspiegel“ und war Mitarbeiter im Planungsstab des Westdeutschen Fernsehens. Von 1965 bis 1971 war er Redakteur bei „Monitor“ und berichtete außerdem aus Ost- und Westeuropa, aus Afrika und Mittelamerika. 1971 ging er als ARD-Fernsehkorrespondent nach Brüssel. Dort übernahm er nach kurzer Zeit das ARD/WDR-Europastudio Brüssel als Studioleiter.

1983 ging Martin Schulze als ARD-Koordinator für Politik, Gesellschaft und Kultur nach München, wo er 1989 zum ARD-Chefredakteur ernannt wurde. Im April 1993 ging Martin Schulze als stellvertretender Studioleiter und Sonderkorrespondent in das ARD/WDR-Studio nach Bonn, dessen Leitung er im September 1995 übernahm. Gleichzeitig war er Moderator der renommierten ARD-Sendung „Bericht aus Bonn“. Am 1. September 1999 ging Martin Schulze in Pension.

Danach moderierte er die politische Talk-Sendung Berlin/Bonner Phoenix-Runde und die Phoenix-Sendung „Im Dialog“. 

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