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Eine kleine Typologie der Tweets zum Thema #Hoodiejournalismus

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Hoodie-Träger im Web, solidarisiert euch...

Auch einen Tag nach der Aktion #Hoodiejournalismus wird Twitter noch von Kapuzenpulliträger-Selfies geflutet. Hinter der Aktion von Onlinejournalisten steht die alte Frage nach dem Wandel von Redaktionen und dem Stellenwert der Onliner. Fünf Gründe, warum sich das Web mit der Sache beschäftigt.

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Eine überflüssige, weil unnötige Debatte? Oder ein Ausdruck der anhaltenden Grabenkämpfe zwischen Print- und Onlinejournalisten? Wird #Hoodiejournalismus (hier zum Hintergrund der Diskussion) zum stolz getragenen Insignium einer Berufsgruppe, der die Zukunft gehört? Oder zum Schimpfwort für oberflächliche Artikel? Etwa fünf Gründe sind zu unterscheiden, warum Tweets über den Hashtag #Hoodiejournalismus abgesetzt werden. Über #Hoodiejournalismus twittern…

a) diejenigen, die mitmachen, weil sie sich als Teil einer Community von Onlinejournalisten sehen

b) diejenigen, die einen Kontrapunkt setzen wollen und sich beispielsweise mit Anzug zeigen

  c) diejenigen, die schon lange einen Hoodie im Kleiderschrank haben, bevor der überhaupt so genannt wurde

d) diejenigen, die die Debatte auf die Schippe nehmen bzw. sich mit einem Witz-Tweet dranhängen wollen

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e) schließlich diejenigen, die den #Hoodiejournalismus im Kern als überflüssige Meta-Debatte abtun und sagen: Macht doch lieber mal eure Arbeit

 

Ausführlich setzte sich der Autor Christoph Kappes mit dem Phänomen bzw. seiner Entstehungsgeschichte auseinander.

Und Zalando nutzt die „Hoodierevolution“ für Werbung in eigener Sache. So geht’s oft – auf ursprünglich ernste Fragen folgt die Verballhornung und schließlich will irgendwer was dran verdienen. Such is life, such is Onlinejournalismus.

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