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10 Mrd Dollar! Airbnb schon wertvoller als Hyatt

Vom Startup zum Milliardengeschäft. Jetzt will Airbnb sein Angebot ausbauen. Foto: dpa
Vom Startup zum Milliardengeschäft. Jetzt will Airbnb sein Angebot ausbauen. Foto: dpa

Der Goldrausch im Silicon Valley geht in die nächste Runde: Nach dem furiosen Börsengang von Twitter und der bemerkenswerten Übernahme von WhatsApp durch Facebook positioniert sich die nächste Generation von aufstrebenden Internet-Unternehmen. Ganz vorne dabei: Der digitale Zimmervermittler Airbnb, der in einer neuen Finanzierungsrunde 400 bis 500 Millionen Dollar einnehmen will und dabei schon eine Bewertung von stolzen 10 Milliarden Dollar anstrebt.

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Folgt Ashton Kutcher seinem Film-Vorbild? In der Sitcom „Two and a half Men“, in der er den ausgeschiedenen Charlie Sheen ersetzte, spielte Kutcher einen Internet-Milliardär, der plötzlich die Bildfläche betritt. Mit seinem größten Coup als Investor könnte sich der US-Schauspieler nun auch real in diese Dimensionen vorarbeiten und als Anleger weitaus mehr verdienen denn als Hollywood-Mime.

Wie das Wall Street Journal berichtet, strebt nämlich eine von Kutchers Beteiligungen in einer neuen Finanzierungsrunde, die vom Private Equity-Unternehmen TPG Capital Management angeführt werden soll, eine bemerkenswerte Bewertung an: stolze 10 Milliarden Dollar.  400 bis 500 Millionen Dollar würden Airbnb direkt zufließen.

Schon in 34.000 Städten präsent
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Der Bewertungssprung wäre enorm. Ende vergangenen Jahres kursierten noch Gerüchte über eine Bewertung in der Nähe von 4 Milliarden Dollar – nun gibt es im Zuge des Twitter-IPOs und des WhatsApp-Zukaufs durch Facebook die schier mirakulöse Wertsteigerung um 150 Prozent auf 10 Milliarden Dollar. Das wäre mehr als die Hotelketten Hyatt oder Wyndham heute wert sind.      

Airbnb, das sich als eBay für private Unterkünfte einen Namen machte, wurde im August 2008 von den Studenten Brian Chesky und Joe Gebbia gegründet – bezeichnenderweise in San Francisco. Der Name ist Programm: „Airbed and Breakfast“ heißt die Langfassung, Luftmatratze und Frühstück also. „Der Zugang ist wichtiger als der Besitz“, beschrieben die Gründer einst ihr Mission Statement. Inzwischen bietet Airbnb Zimmer in 192 Ländern und über 34.000 Städten an.

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