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Crowdfunder machen jetzt mit Stromberg-Film Gewinn

Freuen sich über den Film-Erfolg: Christoph Maria Herbst und seine Kollegen.
Freuen sich über den Film-Erfolg: Christoph Maria Herbst und seine Kollegen.

"Stromberg - der Film" lockt eine Million Menschen in die Kinos. Die 3300 Investoren des via Crowdfunding vorfinanzierten Filmprojekts machen von jetzt an Gewinn: ihr Einsatz ist nun eingespielt, jede weitere verkaufte Kinokarte bringt ihnen 50 Cent.

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„Ihr seid einfach, ja, crowd-fantastisch!“, sagt Christoph Maria Herbst in die Kamera – bevor er einen Eimer mit Popcorn über sich und seine Film-Kollegin Milena Dreißig, Regisseur Arne Feldhusen und Produzent Ralf Husmann schüttet. Das zeigt ein Dankvideo an die treue Stromberg-Fangemeinde – und damit an die vielen Investoren. Sie hatten den Film via Crowdfunding ermöglicht. Zwischen 50 und 1000 Euro zahlte der Einzelne, im Schnitt 300 Euro. Im Dezember 2011 waren binnen einer Woche eine Millionen Euro beisammen. Die Initiatoren hatten dafür eigentlich sechs Monate vorgesehen.

Schon der Kinostart von „Stromberg – der Film“ war ein Erfolg: 260.000 Menschen sahen ihn am Premieren-Wochenende im Februar. Am vergangenen Samstag knackte dann ein Kinobesucher die Million-Marke. Und so profitieren die Crowdfunder: Sollte der Film zum Beispiel eine weitere Million Besucher in die Kinos locken, erhält man für einen 1000 Euro-Anteil 1500 Euro. Das Geld soll sechs Monate nach Filmstart ausgezahlt werden.

„Das Crowdinvestingmodell hat sich auch für die Investoren gelohnt“, so Husmann. „Stromberg ist als Geldanlage nicht nur sicherer als Twitter-Aktien oder Staatsanleihen aus Honduras, sondern auch lustiger.“ Herbst kommentiert: „Wie schön, dass wir endlich die Fans bedienen können. So kann es weitergehen.“

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Die fünf TV-Staffeln von „Stromberg“, längst ProSieben-Kultprogramm, wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie liefen von 2004 bis 2012 mit Herbst als Bernd Stromberg, Leiter der Abteilung Schadensregulierung der Capitol Versicherung. Im Film geht der Chef, der stets den falschen Ton trifft, mit seiner Belegschaft auf Betriebsausflug und mutmaßt: „Firmenfeiern sind wie das letzte Abendmahl. Immer zu wenig Weiber, das Essen ist schlecht und am Ende gibt’s Ärger.“ So ähnlich soll es dann auch kommen.

Und hier noch einmal der Trailer:

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