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Zum ersten Mal: Leipzig-„Tatort“ knackt die 10-Mio.-Marke

„Frühstück für immer“ – der „Tatort“ aus Leipzig
"Frühstück für immer" - der "Tatort" aus Leipzig

Neuer Rekord für Saalfeld und Keppler: Erstmals sahen mehr als 10 Millionen Krimifans einen "Tatort" mit den beiden Leipziger Ermittlern. 10,24 Mio. schalteten den Fall "Frühstück für immer" ein - das waren sogar ein paar mehr als bei Til Schweiger vor einer Woche. Auch im jungen Publikum gewann der "Tatort" den Sonntag souverän.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „Tatort“ mit Jahres-Bestleistung und Leipzig-Rekord

Gleich zwei Bestwerte stellten Saalfeld und Keppler am Sonntag auf. Mit 10,24 Mio. Zuschauern erreichten sie zum einen den persönlichen Rekord: Nie zuvor lief ein „Tatort“ mit dem Ermittler-Duo bei so vielen Zuschauern. Zum anderen war es auch eine neue Jahres-Bestleistung. Zwar knackten vorher auch schon drei Filme die 10-Mio.-Marke, doch keiner kam dabei auf 10,24 Mio. Ein grandioses Ergebnis also für dem mdr und die beiden Schauspieler Simone Thomalla und Martin Wuttke. Selbst Til Schweiger haben sie knapp besiegt.

2. Pilcher-Film schärfster „Tatort“-Konkurrent, „Jauch“ mit Hoeneß wieder über der 5-Mio.-Marke

Hinter dem „Tatort“ und der 20-Uhr-„Tagesschau“, die im Ersten 7,77 Mio. sahen, folgt in den Tages-Charts der schärfste 20.15-Uhr-Konkurrent des ARD-Krimis: Für „Rosamunde Pilcher; Evitas Rache“ entschieden sich immerhin 6,22 Mio. Leute – ein guter Marktanteil von 16,8%. Hinter dem „heute-journal“ folgt dann „Günther Jauch“: Die Talkshow hievte erneut den Fall Hoeneß als Thema in die Sendung – und hatte erneut Erfolg damit: 5,42 Mio. sahen ab 21.45 Uhr zu – 18,8%.

3. „Rubbeldiekatz“ kommt „Tatort“ im jungen Publikum am nächsten

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Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der „Tatort“ den Sonntag souverän: 3,11 Mio. junge Menschen schalteten ihn ein – 21,5%. Dahinter folgt hier aber nicht Rosamunde Pilcher, sondern Matthias Schweighöfer: RTLs Free-TV-Premiere von „Rubbeldiekatz“ kam auf 2,21 Mio. 14- bis 49-Jährige und ordentliche 16,0%. Knapp dahinter folgt die Sat.1-Serie „Navy CIS“ mit 2,15 Mio. und 15,0%, „The Mentalist“ sahen anschließend noch 1,86 Mio. (13,7%). Wiederum knapp hinter „Navy CIS“ kam ProSiebens „Captain America“ ins Ziel: 1,99 Mio. 14- bis 49.-Jährige entsprachen 14,8%, einen Verlierer gab es unter den drei großen Privatsendern am Sonntagabend also nicht.

4. „Game of Thrones“-Staffel geht ordentlich zu Ende

Eine richtig gute Idee war es im Nachhinein wohl nicht, „Game of Thrones“ am späten Sonntagabend zu zeigen. Die Quoten waren wenig sensationell, richtiger Buzz kam nicht auf. Immerhin: Vor allem die letzte Folge der Staffel erreichte am Sonntag noch einmal einen sehr guten Marktanteil. Episode 9 sahen bei RTL II um 22.20 Uhr zunächst 510.000 14- bis 49-Jährige (blasse 5,7%), Folge 10 dann um 23.20 Uhr noch 460.000, was zu der späten Stunde einem tollen Wert von 9,2% entsprach. Richtig mies lies für den Sender um 20.15 Uhr mit 3,0% und 3,8% für „Band of Brothers“. Vox erreichte unterdessen solide 910.000 und 7,3% mit der „Promi Shopping Queen“, kabel eins schwache 610.000 und 4,3% mit der „K1 Reportage spezial“.

5. Kleine Sender stark am Morgen

Zu den Top-Programmen der kleineren Sender gehörten am Sonntag wieder einmal die „Sendung mit der Maus“ und der „Doppelpass“. Die „Maus“ sahen im KiKA ab 11.30 Uhr 1,27 Mio. Leute – ein grandioser Marktanteil von 8,8%. Wie immer interessant: Nur 430.000 der 1,27 Mio. waren Kinder, zwei Drittel der „Maus“-Zuschauer waren also auch diesmal älter als 14 Jahre alt. Knapp an der Mio.-Marke gescheitert ist der Sport1-„Doppelpass“: 970.000 entsprachen dennoch einem tollen Marktanteil von 6,6%. In der Prime Time setzte sich bei den kleinen Sendern die WDR-Sendung „Wunderschön“ an die Spitze; 1,07 Mio. Seher reichten für 2,9% und einen Platz vor RTL II.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stellle.

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