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Aufgepasst, Groupies: Tinder launcht geprüfte Promi-Profile

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Die beliebte Dating-App Tinder testet das nächste Level. Befeuert vom Boom bei den Olympischen Spielen, als Snowboarderinnen sich als Fans outeten, räumen die Macher Prominenten nun einen "Verified Acccount"-Status ein, wenn die denn wollen.

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Die Vorlage war einfach zu steil: “Tinder ist die nächste Ebene“, erklärte Jamie Anderson, Goldmedaillen-Gewinnerin  im Slopestyle-Snowboarding während der Olympischen Spiele von Sotchi bereitwillig gegenüber der US-Klatschpostille US Weekly.

„Hier im Olympischen Dorf sind nur Athleten, darunter auch einige Schönheiten. Es ist unglaublich“, fand die die 23-jährige Amerikanerin. Derselben Meinung war auch die Neuseeländerin Rebecca Torr, die bereits vor dem Wettkampf unmissverständlich klarmachte: „Ich kann es gar nicht erwarten, im Olympischen Dorf zu tindern.“

Prominente kämpfen mit Fake-Profilen

Ob die umtriebigen Snowboarderinnen tatsächlich solche Hardcore-Tinder-Nutzerinnen sind, wie sie der Welt glauben machen, oder auch dahinter nur nette PR steckt – man weiß es nicht. Fest steht dagegen, dass die Nutzung der Anwendung nach den Olympischen Spielen regelrecht explodiert ist.  

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CEO Sean Rad nutzt das positive Momentum und geht wenige Wochen nach Sotchi nun den nächsten Schritt: Der Prominenz soll eine Plattform geboten werden, um Tinder weiter so aktiv wie möglich zu nutzen. In der Praxis hapert es angesichts der zahlreichen Fake-Profile allerdings an der Wiedererkennung.

Geprüfte Benutzerkonten kommen

Die Lösung: Wie Sean Rad dem Branchenorgan Hollywood Reporter während der Digitalkonferenz South by Southwest verriet, werde Tinder – wie bei Twitter seit vielen Jahren üblich – für Prominente „Verified Accounts“ anlegen, also geprüfte Benutzerkonten. Lindsay Lohan, Ashton Kutcher & Co wären demnach über Tinder identifizierbar.

Bleibt die Frage, wem die echten Promi-Profile am Ende mehr nutzen: Den Stars oder Groupies, die nun noch leichteres Spiel haben, sich einen Promi zu schnappen – ein Klick in der Smartphone-App genügt im Idealfall. Bleibt allerdings auch die Frage, ob sich überhaupt ein echter „Promi“ dort unter Klarnamen in eindeutiger Absicht registrieren lassen will.

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