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iTunes Radio als App: Apples Frontalangriff auf Spotify & Co

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Die Stahlkraft schwindet: was wird das nächste große Ding aus Cupertino? (c) Apple

iOS 7.1 ist gerade mal seit 48 Stunden verfügbar, da wirft die nächste Vollversion von Apples mobilem Betriebssystem schon ihre Schatten voraus. iOS 8 dürfte traditionell auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni vorgestellt werden und zwei maßgebliche Veränderungen mit sich zu bringen: Nach einem Jahr der Buße scheint Apples Kartendienst deutlich verbessert, während das Streaming-Angebot iTunes Radio als eigenständige App ausgekoppelt werden könnte.

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Das Debakel ist noch immer unvergessen, doch es scheint inzwischen ausgebügelt: Rund 18 Monate nach den fürchterlichen Maps-Fiasko ist Apples Kartendienst in der Normalität angekommen – Google Maps mag noch immer überlegen sein, doch auch Apples eigene iOS-Variante funktioniert.

Um Maps weiter konkurrenzfähig zu machen, könnte der Kartendienst in nächsten iOS-Generation auch über Verkehrsmittel informieren, glaubt der Blog 9to5Mac – die Abfrage von Flug-, Zug- und Bus-Verbindungen könnten so in Maps integriert werden.

iTunes Radio könnte zur eigenständiger App werden

Noch spannender allerdings: Der in den USA gestartete Streaming-Dienst iTunes Radio, der aktuell nur als Feature innerhalb iTunes abrufbar ist, könnte unter iOS 8 zur eigenständigen Apps heranwachsen, glauben die gewöhnlich gutinformierten Apple-Blogger von 9to5Mac. Die Grundidee hinter dem Schachzug: Apple könnte die boomenden Streaming-Anbietern Spotify und in den USA vor allem Pandora mit einer Stand-alone-App gezielter herausfordern. 

Die mögliche Initiative kommt zu einer Zeit, in der Apple erstmals seit Einführung des iTunes Stores 2003 in einem Jahr rückläufige Download-Zahlen verbuchte. Entsprechend ist die von Apple verstärkte Fokussierung auf ein eigenes Streaming-Angebot zu verstehen. Mit dem Update auf iOS 7 wurde iTunes Radio im vergangenen Herbst in den USA eingeführt; Australien folgte zu Jahresbeginn. Kanada, Neuseeland und England sollen in den kommenden Monaten folgen.

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iTunes Radio in den USA bereits vor Spotify

In den USA ist der börsengelistete Internet-Radio-Anbieter Pandora weiter das Maß aller Dinge: 75 Millionen Mitglieder nutzten Pandora im Februar, während iTunes Radio mit 19 Millionen wenige Monate nach dem Launch zwar schon den dritten Platz unter den Streaming-Anbietern in den USA einnimmt, aber noch einen großen Abstand zum Platzhirsch Pandora aufweist.     

Der skandinavische Streaming-Pionier Spotify muss sich in den USA dagegen schon hinter Apple einreihen. Die Aussichten einer eigenständigen Internet-Radio-App von Apple kommen für die Schweden dabei allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Der bereits 2006 gegründete Streaming-Anbieter von digitaler Musik befindet sich aktuell in Vorbereitungen auf seinen Börsengang und könnte dabei aus dem Stand mit 8 Milliarden Dollar bewertet werden, glauben Marktexperten. Für Pandora bewilligt der Markt aktuell einen Börsenwert von 7 Milliarden Dollar.

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  1. On Sunday afternoon, February 26, Krickstein took to the courts against Carlos Moya, 1998 French Open champion as well as a part of Spain’s 2004 winning Davis Cup team, topped the South African Airways rankings about the ATP Champions Tour this season. Results of the match were 64, 64 with Moya defeating Krickstein and trying get to be the first player to say the place in the finals

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