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EU-Parlament macht einheitliche Ladegeräte ab 2017 zur Pflicht

Erleichterung für Umwelt und Verbraucher: Das Europäische Parlament hat am Donnerstag entschieden, dass Handyhersteller ab 2017 nur noch einheitliche Ladegeräte verkaufen dürfen. Nun haben Samsung, Apple, Nokia und Co. drei Jahre Zeit, um sich auf einen Stecker-Standard zu einigen.

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Der Beschluss des EU-Parlaments, für den 550 der 570 Abgeordneten stimmten, gilt auch für andere mobile Endgeräte. Für welche genau die neue Regelung zutreffen wird, muss die dafür zuständige Kommission bestimmen.

Es ist durchaus möglich, dass sich die Gerätehersteller auf den micro-USB-Anschluss einigen. Dieses Stecker-Format war schon einmal von Herstellern für einheitliche Ladegeräte bestimmt worden. Diese freiwillige Vereinbarung lief allerdings 2012 aus.

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Die Entscheidung soll laut dem Europäischen Parlament nicht nur Vorteile für den Verbraucher bringen, sondern auch für die Umwelt, da mit weniger Elektroschrott zu rechnen ist. Der beläuft sich allein in Europa jährlich auf 51.000 Tonnen, so das Parlament. Der EU-Rat muss noch zustimmen. Danach müssen die Mitgliedsstaaten die Regelung in nationales Recht umsetzen.

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