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Nächstes Problem für Vox: „Detlef muss reisen“ floppt

Vox-Sendung „Detlef muss reisen“
Vox-Sendung "Detlef muss reisen"

Bei Vox läuft derzeit wenig zusammen. Der Montag kriselt, neue Serien wie "Suits" erfüllen nicht die Erwartungen und nun wird auch noch der Dienstag zum Problem: Die neue Reise-Doku "Detlef muss reisen" lief nach sehr erfolgreichem Test im vergangenen Jahr nun miserabel an. 4,8% im jungen Publikum sind viel zu wenig.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. „Detlef muss reisen“: Nach 13,6% beim Test im August nur noch 4,8%

Mir solch miesen Zahlen konnte wohl niemand rechnen. Noch im vergangenen August war die Test-Episode von „Detlef muss reisen“ mit dem „Ab ins Beet“-Protagonisten Detlef Steves überaus erfolgreich bei Vox gelaufen: 8,2% gab es im Gesamtpublikum, sogar 13,6% bei den 14- bis 49-Jährigen. Klare Folge: Vox schickt die Sendung in Serie, am Dienstagabend ging es los. Und plötzlich sahen nur noch 990.000 Leute zu, darunter 560.000 junge Menschen. Die Marktanteile schrumpften auf 3,1% und 4,8% zusammen. Ein Grund: Der Pilot lief 2013 noch am Sonntagvorabend, in Serie gegangen ist „Detlef muss reisen“ nun aber in der Prime Time. „Ab ins Beet!“ kam im Abendprogramm ebenfalls nicht zurecht, versagte um 21.45 Uhr mit 3,5% und 5,4%.

2. ARD-Serien dominieren nach Belieben

Die klaren Prime-Time-Hits waren am Dienstag wie (fast) immer die ARD-Serien: „Um Himmels Willen“ schalteten um 20.15 Uhr 6,30 Mio. Leute ein, „In aller Freundschaft“ danach 6,04 Mio. Die Marktanteile lagen damit bei tollen 19,6% und 19,1%. Auch Platz 3 ging mit der 20-Uhr-„Tagesschau“ und Werten von 4,67 Mio. und 15,3% an Das Erste. Die Ränge 4 bis 6 gehen an das ZDF: „Die Rosenheim-Cops“, „heute“ und „heute-journal“ erreichten 4,04 Mio. bis 4,54 Mio. Seher. Um 20.15 Uhr lief es hingegen nicht so gut: Die Antwort auf die Frage „Wie gut ist sanfte Medizin?“ interessierte nur 2,68 Mio. Leute – 8,4%.

3. Sky lockt 1,11 Mio. mit Champions League

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Ohne parallele Free-TV-Übertragung läuft es immer besonders gut für die Champions League bei Sky. 1,11 Mio. sahen am Dienstagabend zu – ein toller Marktanteil von 3,8%. 870.000 der 1,11 Mio. sahen dabei das Spiel des FC Bayern gegen Arsenal, das den Münchnern das Viertelfinale bescherte, 240.000 sahen die Konferenz. Das zweite Einzelspiel zwischen Atletico Madrid und dem AC Mailand verfolgten weniger als 5.000 Fans – also offiziell 0,00 Mio.

4. RTL gewinnt die Tageswertung, ProSieben den Abend

Im jungen Publikum dominieren nicht die öffentlich-rechtlichen Sender die ersten Plätze der Charts, sondern RTL und ProSieben. Den Tagessieg holte sich dabei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, das 1,92 Mio. 14- bis 49-Jährige (19,3%) einschalteten. Dahinter folgt ProSiebens „Two and a a half Men“: 1,71 Mio. sahen um 20.40 Uhr zu – 14,3%. RTLs „The Blacklist“ sahen unterdessen 1,66 Mio. 14- bis 49-Jährige, mit 14,6% bleibt die Serie also im Mittelmaß. „CSI“ holte vorher sogar nur 13,5%. Bei ProSieben erreichten „The Millers“ immerhin 10,9%, Sat.1 blieb mit seiner Komödie „Tierisch verknallt“ bei 1,05 Mio. und 9,2% hängen.

5. kabel eins schlägt erneut Vox und RTL II

Während Vox also mit dem neuen Format „Detlef muss reisen“ floppte, gab es bei kabel eins parallel dazu ordentliche Zahlen: 730.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für „Rosins Restaurants“ – 6,4%. Damit landete die Reihe nicht nur vor Vox, sondern auch vor dem anderen direkten Konkurrenten RTL II: Dort kam der „Einrichtungskommando“-Ersatz „Zuhause im Glück“ nicht über 690.000 und 6,0% hinaus. Bei den kleineren Sendern holte sich DMAX mit den „Baggage Battles“ die besten Prime-Time-Zahlen: 330.000 junge Zuschauer reichten um 20.45 Uhr für 2,7%. Erfolgreich war auch sixx mit „Grey’s Anatomy“: 250.000 und 2,6% gab es am Vorabend.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen vom Dienstag finden Sie hier, eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit immer an dieser Stellle.

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Alle Kommentare

  1. Wenn Detelef seine proletenhafte „Kodderschnautze“ halten würde, wäre diese Sendung sehr interessant und lehrreich.

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