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Springers Prognose für 2014 enttäuscht Anleger: Aktie sackt ab

Axel Springer hat die Anleger mit der Bekanntgabe seiner Zahlen und dem Ausblick auf 2014 enttäuscht. Weil die Prognose für das laufende Jahr wohl weniger mutig ausfiel als erwartet, sackte das Papier als Reaktion um vier Prozentpunkte ab. "Das in Aussicht gestellte Ergebnis liegt am unteren Rand der bisherigen Markterwartungen", hieß es in einer Studie von JPMorgan.

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Der um Effekte aus Übernahmen bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll im laufenden Jahr im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen. 2013 war dieser Wert aufgrund von Investitionen in den Ausbau des Digitalgeschäfts um knapp neun Prozent auf 454 Millionen Euro gefallen. Der um die verkauften Zeitungen und Zeitschriften bereinigte Umsatz legte um 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu. 2014 soll der Erlös im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Der bereinigte Konzernüberschuss lag bei 229,8 (Vorjahr: 258,6) Millionen Euro.

Trotz des Gewinnrückgangs sollen die Aktionäre eine um zehn Cent höhere Dividende von 1,80 Euro je Aktie erhalten. Davon profitiert vor allem Friede Springer, die den Großteil der Anteile hält. 2014 sollen die Gesamterlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Der Verlag teilte mit, die womöglich sinkenden Vertriebserlöse unter anderem durch den geplanten Anstieg der Werbeerlöse mehr als auszugleichen.

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