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Kachelmann und das verhinderte Wulff-Interview in der HAZ

Jörg Kachelmann wettert gegen die Hannoversche Allgemeine Foto: (dpa)
Jörg Kachelmann wettert gegen die Hannoversche Allgemeine Foto: (dpa)

Die Zeitung Hannoversche Allgemeine (HAZ) war auf die Idee gekommen, anlässlich des Endes des Wulff Prozesses den ehemaligen ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann zum Thema "Vorverurteilung" zu befragen. Kachelmann antwortete sogar auf die Fragen der HAZ aber offenbar anders als erhofft. Die Zeitung entschloss sich, das Interview nicht zu verwenden. Das besorgte dann Kachelmann via Twitter.

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Kachelmann war 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung vor Gericht freigesprochen worden, der Prozess erregte damals enormes Aufsehen in den Medien und führte u.a. dazu, dass Kachelmann seine Stelle als Wetterexperte bei der ARD verlor.

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung bestätigte in einem Tweet, dass sie Kachelmann befragt hat und begründete den Verzicht auf eine Veröffentlichung damit, dass man die Antworten Kachelmanns „nicht weiterführend“ fand.

Kachelmann war in seinen Antworten in gewohnt beißender Manier mit der Rolle der Medien in seinem Prozess ins Gericht gegangen. Dabei bezog er ausdrücklich die HAZ mit ein und nannte die Zeitung in einem Atemzug mit der Bild. Gut möglich, dass dies bei der Zeitung nicht gut ankam. Allerdings sind Kachelmanns Antworten derart aggressiv formuliert, dass es ihn nicht wirklich verwundern dürfte, dass sie nicht gedruckt wurden. Folgende Antworten veröffentlichte Jörg Kachelmann bei Twitter:

Bildschirmfoto 2014-02-27 um 14.24.24

Erst jüngst hat Kachelmann wortreich und deftig mit der ARD abgerechnet, als er vom SWR eine Einladung in die Sendung „Nachtcafé“ erhielt. Seine Antwort gipfelte in den Worten: „Fuck the ARD“.

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