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Bascha Mika und Arnd Festerling führen gemeinsam die FR

FR-Doppelspitze: Arnd Festerling und Bascha Mika (c ) dpa (c ) Anja Weber
FR-Doppelspitze: Arnd Festerling und Bascha Mika (c ) dpa (c ) Anja Weber

Personelle Überraschung in Frankfurt: Die frühere Chefredakteurin der taz, Bascha Mika, 60, geht bei der Frankfurter Rundschau neben Arnd Festerling, 52, als Co-Chefredakteurin an Bord. Ab 1. April wird Mika zusammen mit Festerling die Redaktion leiten. Nach der Insolvenz der FR hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit ihrer FAZIT-Stiftung die FR im Zuge einer "Sanierungsfusion" übernommen.

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2013 hat die FR unter dem Dach der FAZ wieder schwarze Zahlen geschrieben, was allerdings auch kein Wunder ist. Die FAZ hat nur 28 von 450 FR-Mitarbeitern übernommen, die teure Druckerei ist weg und die FR wird nun gemeinsam mit der Frankfurter Neuen Presse vermarktet. Ursprünglich hieß es, dass Festerling, der seit 1990 für die Rundschau arbeitet, nur noch übergangsweise als Chefredakteur zur Verfügung steht. MEEDIA hatte bereits im Januar berichtet, dass aus der Übergangs- doch eine Dauerlösung wird.

Dass er nun die langjährige taz-Chefin Bascha Mika als Co-Chefredakteurin an die Seite bekommt, ist freilich eine Überraschung. Seit ihrem Weggang von der taz hat Mika als Autorin und Publizistin gewirkt. Sie freue sich, „Verantwortung für eine Zeitung übernehmen zu dürfen, deren publizistische Tradition beispielhaft ist“, sagt sie zum neuen Job. Mika verlegt ihren Arbeitsmittelpunkt dafür von Berlin nach Frankfurt. Als gern gesehener Talkshow-Gast dürfte sie nach außen Gesicht und Stimme der FR werden. Michael Bayer ist in der Führung der FR für die digitalen Produkte verantwortlich.

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