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Werbemarkt mit 3% Zuwachs, auch Print im Plus

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Die deutschen Medien haben im Januar brutto 3 % mehr Geld mit Werbung umgesetzt als im Vorjahresmonat. Das zeigt die neueste Auswertung von Nielsen. Selbst die Publikumszeitschriften und Zeitungen liegen über Vorjahr, am deutlichsten wuchs aber wieder einmal das Fernsehen.

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Knapp 1,839 Mrd. setzten die von Nielsen ausgewerteten Medien im Januar mit Werbung um – brutto versteht sich. Im Januar 2013 waren es noch 1,785 Mrd. – ein Plus von 3,0%. Am deutlichsten hinzu gewonnen hat dabei das Fernsehen, das sich um mehr als 40 Mio. Euro bzw. 6,2% von 695,6 Mio. auf 738,7 Mio steigerte. Ebenfalls nach oben ging es für die beiden wichtigen Printmedien-Gattungen: die Umsätze der Zeitungen wuchsen um 0,4%, die der Publikumszeitschriften sogar um 4,1%.

Auch die Online-Medien liegen über den Zahlen aus dem Januar 2013 – ab sofort werden dabei Internet und Mobile getrennt ausgewiesen. Die Umsätze im herkömmliche Internet wuchsen um 0,8% auf 201,0 Mio. Euro, die im mobilen Netz um 49,7% auf noch zarte 8,9 Mio. Euro. Unter 2013 blieben die Fachzeitschriften (-5,3%), das Kino (-19,5%), die Out-of-Home-Werbung (-2,5%) und das Radio (-0,3%).

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Mediengruppe
Januar TEUR 2014
Kum.* TEUR
2013
Kum.* TEUR
2014
Kum.*
Anteile In %
2014
2013
+/- %
ABOVE-THE-LINE-MEDIEN 1.838.655 1.838.655 1.784.659 100,0 3,0
FACHZEITSCHRIFTEN 32.169 32.169 33.986 1,7 -5,3
FERNSEHEN 738.725 738.725 695.578 40,2 6,2
KINO 5.466 5.466 6.793 0,3 -19,5
OUT OF HOME 89.674 89.674 92.004 4,9 -2,5
PUBLIKUMSZEITSCHRIFTEN 277.446 277.446 266.635 15,1 4,1
RADIO 124.710 124.710 125.134 6,8 -0,3
ZEITUNGEN 360.545 360.545 359.085 19,6 0,4
INTERNET 201.020 201.020 199.498 10,9 0,8
MOBILE 8.900 8.900 5.946 0,5 49,7

(Quelle: Nielsen)

Wie immer muss bei den Nielsen-Auswertungen einschränkend hinzugesagt werden, dass es sich um Brutto-Zahlen handelt. Eigenwerbung und Anzeigen aus Gegengeschäften werden dort als voll bezahlte Reklame gewertet – auch wenn letztlich kein Geld geflossen ist. Die Zahlen geben also keine Auskunft über tatsächliche Umsätze, dienen aber als solide Kennzahl für die Entwicklung innerhalb von Märkten und Branchen.

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