Anzeige

Arbeitshölle Apple: Ein Mobile-Designer packt aus

Jordan-Price.png

Kann man sich den wertvollsten Konzern der Welt als Traumarbeitgeber vorstellen? Geht es nach dem Mobile Designer Jordan Price, war das Arbeiten bei Apple eher ein Alptraum aus Überstunden, bürokratischen Hindernissen und einem tyrannischen Boss. Price hielt dem Psychoterror seines Vorgesetzten nicht länger Stand, kündigte gestern bei Apple – und ließ seinen Frust im Blognetzwerk Medium ab.

Anzeige
Anzeige

Er war einer von über 80.000 Mitarbeitern und ihm gefiel nicht, was er bei Apple erlebte: Diese Hintergründe hat der Mobile Designer Jordan Price gestern in einem Beitrag beim Blognetzwerk Medium geschildert. Mobbing seines Vorgesetzten, ein Klassiker des Arbeitsalltags, war der Grund, warum Price nach der Mittagspause den Apple Campus verließ und nach Hause fuhr.

Während die genauen Hintergründe des Arbeitszwists am Ende nur die Beteiligten kennen, sind doch die Einblicke in Apples notorisch geheime Arbeitskultur höchst interessant. Price spricht etwa von unflexiblen Arbeitszeiten, wegen denen er seine Tochter während der Woche nie zu Gesicht bekam.

Bürokratische Arbeitskultur bei Apple

So weit, so erwartbar im Silicon Valley. Überraschend ist dagegen, wie bürokratisch geordnet die Arbeit in Cupertino verlief. „Es gab so viele Zugänge und Passwörter, dass es fast einen Monat dauerte, bis ich mich zum Server einloggen konnte“, schreibt Price entgeistert.     

Anzeige

Der Arbeitsalltag an sich kann laut Prices Schilderungen alles anderes als kreativ beschrieben werden. „Es gab dauernd Meetings, die die Produktivität zerstörten, aber sie waren wohl notwenig in so einem großen Unternehmen.“ Klingt ein bisschen nach den ersten Erfahrungen bei einem Tech-Giganten.

Blogbeitrag löst wütende Reaktionen bei Mitarbeitern aus

In einem Postskriptum zum beschreibt der Mobile Designer, dass er die Art und Weise bereut, wie er Apple verlassen habe. „Ich habe meinen Knackpunkt erreicht und habe den Arbeitsplatz nicht so verlassen, wie ich es geplant habe.“ 

Vielleicht kann man das auch über Blogbeitrag auf Medium sagen, der wiederum wütende Reaktionen bei Mitarbeitern auslöste – was wiederum viel über die verschworene Arbeitsgemeinschaft bei Apple aussagt. Adam Lashinsky hat über die Verschwiegenheit in seinem Buch „Apple Inside“ geschrieben: Selbst verheiratete Paare durften einander bei Apple nicht erzähken, woran sie gerade arbeiteten.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*