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Florian Illies erhält Ludwig-Börne-Preis

Der Bestseller-Autor und Journalist Florian Illies ist mit dem Ludwig-Börne-Preis 2014 ausgezeichnet worden. Der 42-Jährige verbinde die Kunst der Beobachtung mit wachem analytischen Blick und gewinne daraus überraschende Perspektiven auf unsere Welt, urteilt die Jury.

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Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. Nach seiner Zeit als Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gründete Illies 2004 das Kunst- und Kulturmagazin Monopol mit seiner Frau Amélie von Heydebreck. 2008 übernahm der 42-Jährige die Leitung des Zeit-Magazins und leitete ab 2009 das Feuilleton zusammen mit Jens Jessen. Seit 2011 ist Illies im Kunsthandel tätig und ist einer der Gesellschafter des Auktionshauses Villa Griesebach.

Seinen Erfolg als Autor begründete „Generation Golf“ im Jahr 2000, gefolgt von „Anleitung zum Unschuldigsein“ im Jahr 2001. Sein aktueller Roman „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“ rangiert seit Wochen in den Beststellerlisten. Zu den früheren Preisträgern zählen unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck sowie der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. 2012 erhielt der Philosoph Peter Sloterdijk die Auszeichnung, die seit 20 Jahren vergeben wird.

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