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Google auf Rekordjagd: der Konzern, der nichts falsch machen kann

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Der Internetriese und die Wall Street, das ist schon eine besondere Beziehung. Google kann bei Vorlage von Geschäftsbilanzen einfach nichts falsch machen. Bei Bekanntgabe des Weihnachtsquartals leistete sich Google den Luxus, die Analystenschätzungen deutlich zu unterbieten, doch Anleger applaudieren. Die Google-Aktie schießt um 50 Dollar nach oben auf neue Allzeithochs.

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Der Antagonismus geht in die nächste Runde.  Die beiden wertvollsten Technologiekonzerne der Welt, Apple und Google, setzten ihre diametrale Entwicklung an der Wall Street fort. Nachdem Apple am Montag für Gewinne über den Prognosen der Wall Street mit einem Kursrutsch von 10 Prozent abgestraft wurde, geht die Börsenparty bei Google weiter, obwohl der Internetriese die Wall Street-Schätzungen verfehlte.

Statt 12,26 Dollar je Aktie verdiente Google nur 12,01 Dollar je Anteilsschein bzw. netto 3,39 Milliarden Dollar. Die Umsätze entwickelten sich mit 16,86 Milliarden Dollar leicht besser als von Ökonomen der Banken prognostiziert (16,75 Milliarden Dollar). Zum Vergleich: Apple erlöste im Weihnachtsquartal fast dreieinhalb Mal so viel (57,6 Milliarden) und verdiente fast das Vierfache (13,1 Milliarden Dollar).

Börsenspitze in Sicht, obwohl Google nur ein Viertel von Apple verdient
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Reaktion der Wall Street: Um 50 Dollar oder 4,5 Prozent ging es für Google erneut nach oben. Bei 1.185 Dollar im nachbörslichen Handel schoss die Google-Aktie damit schon wieder auf neue Allzeithochs, während Apple diese Woche mit einem Kursabschlag von mehr als 10 Prozent abgestraft wurde. 

Halten die Kurse zum Handelsstart, wäre Google dann schon knapp 400 Milliarden Dollar wert: Gerade mal 10 Milliarden würden Google jetzt vom zweitwertvollsten Unternehmen der Welt, Exxon Mobil, und 45 Milliarden von der Nummer eins, Apple, trennen.

Angesichts der angeschlagenen Entwicklung von Apple in den letzten Handelstagen könnte der iPhone-Hersteller Google allerdings auch gut den Gefallen fallender Kurse bereiten. Die Wachablösung könnte in den kommenden Handelswochen erfolgen …

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