Online-Petition gegen Lanz knackt 50.000er-Grenze

Die Online-Petition gegen ZDF-Moderator Markus Lanz erreicht eine neue Dimension. Nach nur fünf Tagen setzten mittlerweile mehr als 50.000 Menschen ihre digitale Unterschrift unter die Petition, die die Trennung des ZDF von dem Moderator verlangt. Den großen Zuspruch nutzt Initiatorin Maren Müller und erhöht die Anzahl der "benötigten Unterstützer" von 10.000 auf 100.000.

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Sobald diese Anzahl erreicht ist, will die Petentin die Unterschriftensammlung an das ZDF weiterreichen. Dass die Petition demnächst auf dem Tisch der ZDF-Verantwortlichen liegt, ist durchaus realistisch.

Unterstützung der Online-Petition steigt innerhalb weniger Tage rasant an. Quelle: openpetition.de

Wie die Grafik zeigt nahm die Teilnahme vor allen in den letzten drei Tagen rasant zu. Erst seit gestern hat sich der Zuwachs verlangsamt. Trotzdem steigt die Zahl der Teilnehmer pro Minute um dutzende Unterschriften. Zudem bleibt die Petition noch weitere 54 Tage online.

Hintergrund der Petition ist ein umstrittener Auftritt von Markus Lanz in seiner gleichnamigen Talk-Sendung am vergangenen Donnerstag. Kritiker werfen dem Moderator einen unsachlichen und unhöflichen Umgang mit Sahra Wagenknecht, stellvertretende Parteivorsitzende der Linken und Gast in Lanz‘ Sendung, vor. Zudem habe der Moderator die Politikerin mehrfach unterbrochen. Dabei habe er sich von stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges unterstützen lassen, der Wagenknecht mehrfach angriff.

Nach der Sendung verschärfte das ZDF die Debatte, indem die Zuschauerredaktion des Senders behauptete, dass sich Wagenknecht in einem Nachgespräch durchaus zufrieden über den Verlauf der Sendung geäußert habe. Die Poltikerin wiedersprach, worauf sich der Sender bei ihr via Twitter entschuldigte. In der Bild-Zeitung verlieh Wagenknecht ihrem Ärger noch mal Ausdruck.

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