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Georgina & Co.: die Dschungel-Resterampe

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Wieder mal scheint es, als würde "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" seine eigenen Rekorde brechen – es wird wohl das erfolgreichste Camp ever, ever, und so weiter. Und auch andere Medien wollen ein Stück vom großen "IBES"-Kuchen und bieten ehemaligen Dschungel-Teilnehmern eine Plattform - eine echte Dschungel-Resterampe.

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Das Dschungelcamp ist nicht nur ein absoluter Quoten-Hit, sondern auch im Netz ein garantierter Traffic-Turbo. Dass die Medien „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ gerne und umfangreich aufgreifen, kann ihnen kaum vorgeworfen werden. Die TV-Quoten von bis zu 46 Prozent Marktanteil (14-49 Jährige) pro Folge sind eindeutig: Die Show beschäftigt einen Großteil des deutschen TV-Publikums. Die Berichterstattung außerhalb RTLs hat allerdings ein Problem: Es mangelt an exklusivem Bildmaterial, das bekanntlich den RTL-Magazinen vorbehalten ist. Alternativ weichen vor allem Boulevardmedien auf ehemalige Camper wie die Schreckschrauben Georgina Fleur oder Sarah Knappik aus und fragen sie und die Vielzahl der bereits gekrönten Dschungelkönige nach deren Meinung über die aktuellen Show-Helden – oder eben auch Antihelden – aus.

Als Paradebeispiel dient die überaus skurrile „Dschungel-Show“ der Bild.de-Redaktion. Nirgends drängeln sich mehr längst vergessene Ex-Bewohner vor der Kamera als bei Bild.de-Moderator Ingo Wohlfeil. Dort durften in den ersten sechs Tagen bereits Willi Herren, Micaela Schäfer, Indira Weis, Peer Kusmagk oder auch Sarah „Dingens“ Knappik und Georgina Fleur ihren Senf zum aktuellen Geschehen dazugeben.

Während einer Telefonschalte zu Michael Wendlers Vater (der mit seinem Sohn bekanntlich verkracht ist) stauchte Wohlfeil Georgina zusammen, als sie ihn zurechtweisen wollte sich aus der Berichterstattung herauszuhalten. Auch Willi Herren wurde zurechtgestutzt, als er seinen Schlager-Kollegen verteidigen wollte und sich für eine „zweite Chance“ aussprach. Innerhalb weniger Sekunden kramte Wohlfeil Herrens Drogenabstürze und weitere Eskapaden hervor.

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Trotzdem stehen die Z-Promis Schlange bei Bild & Co. Egal ob sich Sarah Knappik darüber räsoniert, dass Terror-Camperin Larissa nichts anderes sei als der männliche Jay Khan (war mal Sänger) und auch keine Konkurrenz für sie sei, weil es „nur eine Sarah K. gibt“ – für eine Schlagzeile reicht es immer. Die Lästereien der Alt-Camper ziehen. Der Kölner Express hat sogar Joey Heindle engagiert, der seinen Kommentar von einem Redakteur aufzeichnen lässt, der ihn dann für Heindle abtippen darf. Das bereitet wohl geringeren Aufwand, als Selbstgeschriebenes von Joey zu redigieren. In derselben Publikation durfte auch Claudelle Deckert (die „Unter uns“-Schauspielerin, die in der vergangenen Staffel immer über Sex gesprochen hat) lästern, dass sie fünf der aktuellen Stars gar nicht kenne.

Auch RTL’s direkte Konkurrenz und Kandidaten-Lieferant ProSieben springt auf den Dschungel-Zug. Die Online-Redaktion von Prosieben.de greift Lästereien von Micaela Schäfer über Ex-Topmodel-Kollegin Larissa auf, die sie im OK-Magazin vom Stapel gelassen hat. Dort hat Schäfer tatsächlich gesagt: „So viel Dummheit kann ich mir echt nicht anschauen.“ Ah ja.

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