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Warum Microsoft LinkedIn kaufen sollte

Die quälend lange Nachfolgersuche liegt weiter bleiern über den drittwertvollsten Technologiekonzern. Das vierzehnte Mal hintereinander beginnt ein neues Jahr mit dem alten CEO - Steve Ballmer. Das Finanzportal TheStreet.com hat unterdessen die Lösung für Microsofts Probleme gefunden: Der Softwareriese sollte die größte Akquisition seiner Firmengeschichte anstrengen und LinkedIn übernehmen – und seinen CEO Jeff Weiner an die Konzernspitze setzen, findet US-Wirtschaftsjournalist Sammy Pollack. Tatsächlich würde die kostspielige Übernahme Sinn ergeben.

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Die quälend lange Nachfolgersuche liegt weiter bleiern über den drittwertvollsten Technologiekonzern. Das vierzehnte Mal hintereinander beginnt ein neues Jahr mit dem alten CEO – Steve Ballmer. Das Finanzportal TheStreet.com hat unterdessen die Lösung für Microsofts Probleme gefunden: Der Softwareriese sollte die größte Akquisition seiner Firmengeschichte anstrengen und LinkedIn übernehmen –  und seinen CEO Jeff Weiner an die Konzernspitze setzen, findet US-Wirtschaftsjournalist Sammy Pollack. Tatsächlich würde die kostspielige Übernahme Sinn ergeben.

Es geht einfach nicht voran bei Microsoft: Das neue Jahr begann, wie das alte endete – mit dröhnender Leere bei der CEO-Suche. Top-Kandidat Alan Mulally, seines Zeichens CEO bei Ford, sagte zu Wochenbeginn selbst ab. Steve Ballmer dürfte also noch ein bisschen länger die Amtsgeschicke führen als dem scheidenden "Microsoft-Lifer" vielleicht selbst recht wäre. 


Keine Frage: Der alternde Tech-Titan, der auch im 39. Jahres seines Bestehens noch erstaunlich robust dasteht, kommt nicht wirklich vom Fleck. Die Wall Street wird unterdessen nervös und schickte das Papier in den wenigen Handelstagen 2014 bereits um fünf Prozent nach unten. Was wäre nun eine Lösung für einen echten Befreiungsschlag nach Jahren der Stagnation?    



LinkedIn würde zu Microsoft passen



Das Finanzportal TheStreet.com hat ihn unterdessen mit einem vermeintlich unkonventionellen Vorschlag gefunden. Microsoft sollte die Hälfte seiner Kriegskasse plündern und sie sinnvoller einsetzen als die anderen Hälfte, die bereits zum gigantischen Aktienrückkauf genutzt verwendet wird – nämlich zur größten Übernahme der Unternehmensgeschichte.



Im Fokus: einer der ganz großen Börsenstars der vergangenen Jahre, der im Mai 2011 für ganze 45 Dollar debütierte und heute bei über 215 Dollar notiert: LinkedIn. Das weltgrößte Business-Netzwerk und der Software-Riese, der zuletzt vor allem durch seine Business-Sparte wuchs: Das könnte passen – und zwar doppelt, wie US-Wirtschaftsjournalist Sammy Pollack erklärt.



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Jeff Weiner geeigneter CEO-Nachfolger



Einerseits könnte Microsoft nach zwei Jahrzehnten endlich wieder ein Unternehmensbereich mit Hyperwachstum vorweisen: Auch wenn LinkedIn nach dem Vorbild von Amazon weiterhin nur am Rande der Profitabilität operiert, wachsen die Umsätze weiter gigantisch. 



Jeff Weiner hat in den knapp drei Jahren an der Börse bewiesen, dass er ein CEO ist, dem Wall Street vertraut – genau das, was Microsoft fehlt. Er wäre damit der perfekt neue Kopf des Unternehmen, findet TheStreet.com-Autor Sammy Pollack. Die Nachfolgediskussion wäre ebenso beendet wie die Cash-Debatte. Und Microsoft wäre plötzlich social – und also über Nacht wieder cool. 



Die Sehnsucht nach neuer Coolness hat nur einen Haken – sie kostet. Mutmaßlich 40 Milliarden Dollar, schätzt Pollack. Der Preis erscheint realistisch: Aktuell wird LinkedIn mit 25 Milliarden Dollar an der Wall Street gehandelt – ein Aufschlag von 60 Prozent wäre bei einem Börsenüberflieger wie LinkedIn durchaus handelsüblich.    


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