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RedTube-Abmahnungen: Ansturm auf Verbraucherzentralen

Die Abmahnwelle gegen vermeintliche Nutzer des Porno-Portals RedTube sorgt auch bei vielen Verbraucherzentralen für Mehrarbeit. „Wir erleben einen regelrechten Ansturm“, zitiert der Focus die Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen, Helga Zander-Hayat. Die VZ Bayern meldet eine Verdopplung der Fallzahlen. Ähnlich ist es in Rheinland-Pfalz und Brandenburg.

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Seit Bekanntwerden der Abmahnwelle raten die Verbraucherschützer allen Betroffenen, auf keinen Fall die Forderung ohne Rechtsberatung zu akzeptieren und zu zahlen.

Die neuesten Entwicklungen scheinen Zander-Hayat und ihren Kollegen recht zu geben. So rudert das Landgericht Köln bei der Freigabe der IP-Adressen, mit deren Hilfe die vermeintlichen Nutzer des Porno-Portals, identifiziert wurden, inzwischen zurück. Zudem hat RedTube selbst vor dem Landgericht Hamburg eine Einstweilige Verfügung gegen The Archive AG erwirkt. Dem schweizer Unternehmen ist es nun erst einmal untersagt weitere Abmahnungen in der Sache zu versenden.

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